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„Leider wieder nix ;)“ lautet die rot-weiß-rote Bilanz nach dem WM-Sprint-Rennen. – Ein physisch sowie psychisch fordernder Wettkampf in einem interessanten Sprintgebiet bildete die zweite Medaillenentscheidung der heurigen Juniorenweltmeisterschaft im Orientierungslauf. Am Mittwoch, dem 12. Juli 2017 wurde in Tampere um Gold, Silber und Bronze "gesprintet". Die Sieger der Sprint-Entscheidung lauten Olli Ojanaho (Finnland) sowie Simona Aebersold (Schweiz). Während sich die Schweizerin ihre bereits dritte Goldmedaille bei einem JWOC-Sprint-Bewerb sicherte, erkämpfte sich der Finne seinen ersten Erfolg in dieser Disziplin. Beide Ausnahmeathleten durften sich bereits am Vortag über den Gewinn der Mitteldistanz freuen.

Anspruchsvolles Orientieren. Anspruchsvolles Laufen. Doppelt anspruchsvolles Mitteldistanz-Finale. Zu ungewohnt war das fordernde finnische Gelände für die meisten der Österreicher, die sich mannschaftlich-geschlossen im Mittelfeld platzierten. Die Mitteldistanz-Finali wurden am 2. Wettkampftag dieser Junioren-WM gelaufen.

Den Sieg und die somit heiß-begehrte Goldmedaille holten sich am Dienstag, dem 11. Juli 2017,  der Lokalmatador und Top-Favorit Olli Ojanaho sowie die mehrmalige Weltmeisterin des Vorjahres, Simona Aebersold aus der Schweiz.

Die Junioren-WM (JWOC) 2017 findet heuer nördlich von Tampere, Finnland, statt. Das motivierte österreichische Junioren-Team, bestehend aus 6 Herren und 4 Damen (darunter die Naturfreunde Wien-Nachwuchshoffnungen Jasmina, Tina & Ylvi, sowie Flo, Jannis & Nico), reiste schon ein paar Tage vor dem ersten Wettkampf in den hohen Norden, um zwei Trainings in Wettkampf-relevantem Gelände absolvieren zu können. Am Sonntag bekam das Team noch die letzten Infos und Tipps von Juniorenkadertrainer Libor Zridkavesely, bevor es am Montag, 10.7.2017, in die Qualifikation für die Mitteldistanz ging.

Banska Bystrica ist die fünftgrößte Stadt der Slowakei und das Tor zur Niederen Tatra. Der wunderschöne Hauptplatz wird überragt vom 1552 erbauten, schiefen Uhrturm. Die meisten Gebäude um den Platz herum und in den umliegenden Gassen sind Bürgerhäuser im Gotik-, Renaissance- oder Barockstil. Die Stadt hat vier Museen, darunter auch das Museum des slowakischen Nationalaufstandes am gleichnamigen Platz. Es gibt viele gute Gründe, hierher zu kommen. Auch der „Besuch“ des Schlusstages der Jugend-Europameisterschaft 2017 erwies sich als ein solcher guter Grund.

Auf halbem Weg von Bratislava nach Kosice, dem Zentrum der Ostslowakei liegt Banska Bystrica. Die Regionalhauptstadt mit rund 70.000 Einwohnern ist das Zentrum der Jugend-Europameisterschaft 2017 (EYOC) und auch die Heimat von Marek Hamšik. Banska Bystrica ist von Wien nur knapp 280 Autobahnkilometer entfernt. Diese Nähe zur Heimat nutze auch der Fan-Club der Naturfreunde Wien-Jugend, um dem eigenen Nachwuchs auch vor Ort auf die Nerven zu gehen den eigenen Nachwuchs vor Ort lautstark anzufeuern. So erlebten Claudia & Peter, Katja & Ferri, Sabine & Arnulf, Anneliese & Ernst, Babsi & Boris alle Bewerbe hautnah mit. So auch die Langdistanz-Rennen am zweiten Tag der EYOC 2017.

Nach monatelangem Training, nach Wochen der Vorbereitung, nach Tagen des Wartens war es am 30. Juni 2017 endlich soweit. Für acht Jugendliche unseres Vereines begann die Jugend-Europameisterschaft (EYOC) 2017 in der Slowakei. Mit Jasmina, Maya, Rita, Tina und Ylvi, sowie Flo, Jakob und Jannis kämpften 400 Nachwuchsathletinnen und Athleten aus über 30 Nationen um Titel, Medaillen und Diplomplätze, TopTen-Ergebnisse und persönliche Bestleistungen. Der Auftakt-Bewerb war der Sprint, gelaufen wurde in der ältesten Bergbaustadt der Slowakei, in Banska Stiavnica. Dort, wo schon im 13. Und 14. Jahrhundert Gold- und Silber geschürft worden ist.

Sechs Wochen nach dem Saisonauftakt in Kärnten ist der Austria Cup 2017 am 17. und 18. Juni fortgesetzt worden. Nicht, wie ursprünglich geplant im Waldviertel, sondern in Slowenien. Und wenn einer eine Reise (auf die sonnige Südseite der Alpen) tut, dann kann er was erzählen. Und erlaufen.

Austria Cup im Ausland ? Nationale Ranglistenläufe in Slowenien ? Für einige ein Reizthema, für manche daheimgebliebene Kritiker offenbar sogar ein „No go“. Bleibt einzig die Frage: Warum ?

Es war wie der Besuch beim großen Bruder. Oder wie das Erforschen einer neuen, größeren Galaxie. Wie der Wechsel vom Kinderpool ins Sportbecken. Zur Vorbereitung auf die Jugend-Europameisterschaft und die Junioren-Weltmeisterschaft hat Ferri diese Entdeckungsreise initiiert.

Ferri, Claudia und Peter kutschierten Jassi, Tina, Ylvi, Rita, Maya sowie Nico, Jannis, Flo und Jakob ins Forschungsgebiet. Zu den tschechischen Mitteldistanz-Meisterschaften am 10. und 11. Juni 2017. In eine andere OL-Welt: Größer (die Teilnehmerfelder), bunter (die Landesflagge), besser (Leistungsdichte).

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