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Am Samstag, dem 7. April 2018 haben wir erleichtert gesagt: „Gott sei Dank hat die Austria Cup-Saison 2018 endlich begonnen“. Am Sonntag, dem 8. April sagen wir: „Puuh, die Austria Cup-Saison 2018 ist lang. Ultralang sogar.“ 8. April 2018 ist (leider) ein historisches Datum. Denn an diesem Sonntag wurde zum letzten Mal ein Austria Cup-Rennen über die Ultralang-Distanz ausgetragen. An diesem Sonntag konnten wir zum letzten Mal beeindruckende Bahndaten wie 16,3km/580Hm [Herren Elite] oder 12,7km/450Hm [Damen Elite] lesen. An diesem Sonntag konnten wir zum letzten Mal über Ultralang-Erfolge unseres Vereines im Austria Cup jubeln. An diesem Sonntag waren das 5 Siege, sowie 6 zweite und 8 dritte Plätze. Kurz ausgedrückt: Ultralang ultraerfolgreich !

Die Wartezeit war lange. Geduld war gefragt. Es waren Monate. Dann Wochen. Später Tage. Schließlich Stunden. Und am 7. April 2018 war es dann endlich soweit. Der Auftakt zum Austria Cup 2018 lockte neben zwei ORF-Kamerateams auch 72 (!) Wiener Naturfreundinnen und Naturfreunde ins Burgenland. Genauer gesagt: nach Eisenstadt. Oder noch besser gesagt: nach Edelmetallstadt. Denn am ersten Austria-Cup-Tag des Jahres konnten wir gleich bei zwei Rennen unseren Lauf- und Medaillenhunger stillen.

Am Vormittag wurden die österreichischen Sprint-Meisterinnen und Meister gesucht und gefunden, am Nachmittag sorgte die österreichische Staatsmeisterschaft in der Mixed-Sprint-Staffel für einen ersten spektakulären Saisonhöhepunkt. Und das NF Wien-Orienteering-Team hatte viel Grund zur veredelten Freude.

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht. Nach 2017 nahmen Maya, Ylvi, Babsi, Nico & Boris Kastner die Herausforderung „Easter4“ auch heuer an. Wieder galt es, am Osterwochenende vier Etappen in vier Tagen zu laufen. Diesmal aber nicht in Slowenien, sondern in Kroatien. Und diesmal von 30. März bis 2. April 2018. Um ins Laufgebiet zu kommen, mussten wir, nicht unpassend an Tagen rund um Ostern, über das Wasser gehen. In jedem Fall kann die Reise unter dem Titel „Easter4 - Reich und Schön“ zusammengefasst werden:

Abendkleid, Anzug und Krawatte statt OL-Trikot, Gamaschen und Kompass. Das war an diesem Abend die bessere Wahl, die bessere Ausrüstung. Dort, wo schon die Kelten und Römer Spuren hinterlassen haben, thront seit rund 500 Jahren die Burg Seggau auf einem bewaldeten Hügel, den im Tal die Sulm in einer Schleife umfließt. In der mittlerweile zur Hotelanlage umgebauten Burg hoch über Leibnitz traf sich am 25. November die rot-weiß-rote OL-Familie, um gemeinsam zu feiern, zu dinieren, zu plaudern, und natürlich um die Besten des Jahres zu ehren. Die ÖFOL-Gala des Jahres 2017 holte den rund 40 gekommenen Naturfreunden und Naturfreundinnen die vielen Erfolge, Meistertitel und vor allem die Ranglistensiege in Erinnerung.

Am 1. Dezember 2017 wählten wir bei der Mitgliederversammlung einen neuen Vereinsvorstand und feierten das erfolgreiche OL Jahr 2017. Ferri und Felix beendeten dabei nach 20 Jahren ihre Tätigkeit als Vereinsvorsitzender und Stellvertreter. Ein Erfolgs-Rückblick auf 20 Jahre OL–Vereinsgeschichte durfte dabei nicht fehlen. Rudi Schicker als Vorsitzender der Naturfreunde Wien gratulierte allen zu den großartigen Erfolgen und ehrte Felix und Ferri mit Naturfreunde-Österreich-Ehrennadeln in Silber bzw. Gold.

Der neue Vereins-Vorstand:
Vorsitzender: Thomas Radon
Vorsitzender Stvin.: Claudia Bonek
Schriftführer:: Willi Tiefenböck
Schriftführer Stv.: Joachim Bosina
Finanzreferent: Josef Hilbert
Finanzreferent Stvin.: Christine Calvet
Jugendvorsitzender : Florian Kurz

Referenten:
EDV-/Technik-Referent : Dominik Jandl
Medien-Referent: Boris Kastner-Jirka

Erfolge und Highlights 2017:
Bester Jugendverein, bester OL-Verein, 1 Staatsmeistertitel, 47 Österr. Meistertitel, 18 Läuferinnen und Läufer in einem österr. Kader, WM-, Weltcup-, JWOC-, EYOC-, JEC-, Schul WM -Teilnahmen durch unsere Jugendlichen, EYOC Einzel Silber und EYOC Staffel Silber und diverse Diplome, JEC Silber und Bronze, Zwei ISF Schul-Weltmeistertitel, 10 Austriacup-Siegerinnen und Sieger im Fuß-OL und 2 AC-Siegerinnen im MTBO und ein AC Sieger im Ski-O, Trainingskurse, Vereinsreise Rom…

Auf viele weitere, erfolgreiche Jahre für unseren Verein!

Jahresrückblick 2017
20 Jahre OL-Chef (ein persönlicher Rückblick)

Auch am Ende der erfolgreichen Saison war der Hunger noch groß, der Appetit noch da. Nach guten Mahlzeiten und guten Läufen gleichermaßen. Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, ist Rom ein perfektes Speise- und Reiseziel. Der kulinarisch-sportliche Vereinsausflug führte 43 Naturfreundinnen und Naturfreunde von 25. bis 30. Oktober in die italienische Hauptstadt zum „Rome-Orienteering-Meeting-2017“. Insgesamt nahmen 630 Läuferinnen und Läufer aus 30 Nationen an der festlich gedeckten Tafel Platz.

Essen in Italien, das ist mehr als eine Tätigkeit, um satt zu werden. Ein gemütliches Essen in großer (Naturfreunde-)Runde ist auch ein kommunikatives und eventartiges Miteinander, ist ein unterhaltsames und erholsames Fest. Die Zeit zwischen den Mahlzeiten haben wir uns mit spannenden Verdauungsläufen verkürzt. Ein paar herrliche Tage lang genossen wir Pizza, Pasta & Podestplätze.

Mit einem Mitteldistanz-Rennen ist am 22. Oktober in Kirchberg am Wechsel in Niederösterreich der Austria Cup 2017 zu Ende gegangen. Das Saisonfinale brachte bei herbstlich-feuchtem Wetter, das mit Fortdauer des Rennens immer herbstlicher-feuchter wurde, mehrere Erkenntnisse: Es brachte uns noch einmal in ein kleines, aber feines Laufgebiet, es brachte uns wie gewohnt viele Erfolge. Und es brachte uns einige ganz klare und viele sehr spannende Entscheidungen, viele Sekunden-Duelle um Siege & Podestplätze im (Führungs)Wechselgebiet.

Zwei Wochen nach unserem großen Naturfreunde Wien-Austria Cup-Wochenende wurde ein neues Reiseziel ins Navi eingetippt. Diesmal ging es dorthin, wo sich Fuchs, Hase & wir „Gute Nacht“ sagen ! Vom Leithagebirge in die Leithaau – nach diesem geografischen Leitsatz wurde der Austria Cup 2017 am 21. Oktober fortgesetzt. Die letzte österreichische Meisterschaft des Jahres wollte noch gelaufen werden, nämlich die ÖMS Nacht 2017. Auf Mannersdorf folgte Lichtenwörth. Auf das Leithagebirge folgte die Leithaau. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ein Unterschied, der für uns aktive Naturfreunde Wien in sportlicher Hinsicht aber unwesentlich ist.

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