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Zwei Tage, zwei Meisterschaften, eine Erfolgsgeschichte! Genauso dürfen die Leistungen einiger unserer Nachwuchsläuferinnen und Läufer bei den Wiener und Niederösterreichischen Schul-Meisterschaften 2018 zusammengefasst werden. Sowohl in Wien am 24. April 2018 als auch in Niederösterreich am 25. April 2018 gab es für die jungen Naturfreunde und –innen Siege und Podestplätze. Keine Rede von Nachhilfestunden. Das Gelernte wurde erfolgreich in die Tat/im Wald umgesetzt, und so lautet das erfreuliche Prüfungsergebnis: sehr gut.

Die Hlosta-Family hat es vor Jahren vorgemacht, da wollten wir, die Gassners, nicht nachstehen und das heurige OL-freie Wiener Marathon-Wochenende für eine Familienstaffel nützen.

Asphalt statt Waldwege, Menschen-Massen statt Einsamkeit im Wald, „km-Zählen“ statt „Posten Anorientieren“ – das sind nur einige Unterschiede zwischen einem Straßenlauf und einem OL-Wettkampf. Die Sommertemperaturen im Frühling und die oft fehlenden Bäume waren auch ein guter Test für die JWOC in Ungarn.

Die Reihenfolge für das Team KAFEANJA:
Ferri als Routinier (1 x Marathon- und 3 x Halbmarathon-Finisher) am Start mit der 15,5 km-Strecke, dann Katja, die uns zu Liebe die 6 km auf der Straße mitläuft, Jassi auf der 3. undankbaren 9 km-Strecke (wenig anfeuernde  Zuschauer) war zum Glück nach ihrer Bänderverletzung von Eisenstadt wieder halbwegs fit und Anika darf die 11 km-Strecke durch den grünen Prater und entlang der Ringstraße ins Ziel laufen.
Wie bei leistungsorientierten Sportlern typisch stand nicht nur der Spaß im Vordergrund (wie bei den meisten der mehr als 3300 Staffelteams),  sondern auch der Kampf um die Zeit und um die Ehre. Ein möglicher OL-Konkurrent wurde von Anika und Xander gefunden und das vorab errechnete Ergebnis lies eine knappe Entscheidung erwarten:  wer ist nach 42,2 km vorne?  Berger/Kradischnig-Family oder Gassner-Family?

Nach einem langen und kalten Winter in Schweden mit viel Schnee – dies führte zu unzähligen Absagen von Wettkämpfen – trafen sich  schwedischen Orientierungsläufer und -Läuferinnen schlussendlich am 13., 14. und 15. April 2018 doch noch zu den ersten Wettkämpfen der Saison in Landskrona in der südlichsten schwedischen Provinz Skåne (Schonen). Mit dabei waren auch einige Österreicher, darunter 5 NF Wien-Athletinnen und Athleten. Für die einen waren die ersten Rennen der Swedish League 2018 Teil der EM-Quali, für die anderen boten sie einen guten Vergleich mit internationalen Topathleten.

Keller. Dachboden. Radgeschäft. Wohnzimmer. Gartenhütte. Garage. Radständer am Bahnhof. Bei der Mama im Sommerhäuschen. Schlafzimmerwand. Egal, wo das Mountainbike den Winter verbracht hat, spätestens am 14. und 15. April 2018 war Zeit für eine allgemeine Fahrrad-Befreiungsaktion. Denn an diesem Wochenende wurde der Austria Cup 2018 im Mountainbike-Orienteering eröffnet. „Biken mit Seeblick“ lautete die Devise, „Balaton statt Bisamberg“ das Motto der ersten beiden Rennen der Saison, die in Ungarn gefahren wurden. 160 Wettkämpferinnen aus 7 Ländern kamen zum „Balaton-MTBO 2018“ und beendeten die Zeit der (winterlichen) Stille am Plattensee. Auch die vier bereiften Naturfreunde Christine, Babsi, Nico und Boris erteilten ihren Mountainbikes (endlich) Freigang und sammelten erste harte Wettkampf-Kilometer. Mit wechselndem Erfolg.

Am Samstag, dem 7. April 2018 haben wir erleichtert gesagt: „Gott sei Dank hat die Austria Cup-Saison 2018 endlich begonnen“. Am Sonntag, dem 8. April sagen wir: „Puuh, die Austria Cup-Saison 2018 ist lang. Ultralang sogar.“ 8. April 2018 ist (leider) ein historisches Datum. Denn an diesem Sonntag wurde zum letzten Mal ein Austria Cup-Rennen über die Ultralang-Distanz ausgetragen. An diesem Sonntag konnten wir zum letzten Mal beeindruckende Bahndaten wie 16,3km/580Hm [Herren Elite] oder 12,7km/450Hm [Damen Elite] lesen. An diesem Sonntag konnten wir zum letzten Mal über Ultralang-Erfolge unseres Vereines im Austria Cup jubeln. An diesem Sonntag waren das 5 Siege, sowie 6 zweite und 8 dritte Plätze. Kurz ausgedrückt: Ultralang ultraerfolgreich !

Die Wartezeit war lange. Geduld war gefragt. Es waren Monate. Dann Wochen. Später Tage. Schließlich Stunden. Und am 7. April 2018 war es dann endlich soweit. Der Auftakt zum Austria Cup 2018 lockte neben zwei ORF-Kamerateams auch 72 (!) Wiener Naturfreundinnen und Naturfreunde ins Burgenland. Genauer gesagt: nach Eisenstadt. Oder noch besser gesagt: nach Edelmetallstadt. Denn am ersten Austria-Cup-Tag des Jahres konnten wir gleich bei zwei Rennen unseren Lauf- und Medaillenhunger stillen.

Am Vormittag wurden die österreichischen Sprint-Meisterinnen und Meister gesucht und gefunden, am Nachmittag sorgte die österreichische Staatsmeisterschaft in der Mixed-Sprint-Staffel für einen ersten spektakulären Saisonhöhepunkt. Und das NF Wien-Orienteering-Team hatte viel Grund zur veredelten Freude.

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht. Nach 2017 nahmen Maya, Ylvi, Babsi, Nico & Boris Kastner die Herausforderung „Easter4“ auch heuer an. Wieder galt es, am Osterwochenende vier Etappen in vier Tagen zu laufen. Diesmal aber nicht in Slowenien, sondern in Kroatien. Und diesmal von 30. März bis 2. April 2018. Um ins Laufgebiet zu kommen, mussten wir, nicht unpassend an Tagen rund um Ostern, über das Wasser gehen. In jedem Fall kann die Reise unter dem Titel „Easter4 - Reich und Schön“ zusammengefasst werden:

Abendkleid, Anzug und Krawatte statt OL-Trikot, Gamaschen und Kompass. Das war an diesem Abend die bessere Wahl, die bessere Ausrüstung. Dort, wo schon die Kelten und Römer Spuren hinterlassen haben, thront seit rund 500 Jahren die Burg Seggau auf einem bewaldeten Hügel, den im Tal die Sulm in einer Schleife umfließt. In der mittlerweile zur Hotelanlage umgebauten Burg hoch über Leibnitz traf sich am 25. November die rot-weiß-rote OL-Familie, um gemeinsam zu feiern, zu dinieren, zu plaudern, und natürlich um die Besten des Jahres zu ehren. Die ÖFOL-Gala des Jahres 2017 holte den rund 40 gekommenen Naturfreunden und Naturfreundinnen die vielen Erfolge, Meistertitel und vor allem die Ranglistensiege in Erinnerung.