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Nach den abwechslungsreichen Rennen in Blumau und Großmittel (Nö), Bleiburg (K), Nagyvaszony (HUN), Bratislava (SVK) ist der Austria Cup im Mountainbike-Orienteering am 19. und 20. September 2015 bei herrlichem Herbstwetter mit zwei Bewerben in Bad Vöslau-Gainfarn (Nö) abgeschlossen worden. Das Saisonfinale war ein würdiges !

Am Samstag standen die ÖM und die ÖSTM über die Mitteldistanz auf dem Speiseplan. All jene, die viel Appetit auf steiles Gelände, viele Singletrails und fahrtechnisch äußerst fordernden Untergrund hatten, konnten ihren Hunger mehr als nur ausreichend stillen. Das Gelände am Harzberg (von vielen schon bei dem einen oder anderen Fuß-OL belaufen) war sicher das anspruchvollste der Saison - perfektes Mountainbike-Gelände eben. Nach einem anstrengenden Rennen konnten wir noch die "naturfreundliche" Siegerehrung genießen, denn es gab 2x Gold (Maya, Jassi), 1x Silber (Ylvi) und 2x Bronze (Nici, Lolli). Babsi wurde 5., Ferri fuhr auf den 8. Platz.

Beim Trabocher See und in der Stahlstadt Donawitz feierten wir ein äußerst erfolgreiches Wochenende. Bei wunderschönem Spätsommerwetter erreichte Anja am Samstag bei der Österr. Staatsmeisterschaft im Langdistanz- OL die Bronze-Medaille und viele andere von uns feierten in einem anspruchsvollen Wald und auf interessanten Bahnen beim Austriacup Tagessiege und persönliche Erfolge.
Am Sonntag lief es für viele von uns perfekt bei der ÖM Sprint direkt neben dem voestalpine Stahlwerk in Leoben-Donawitz. Das Ergebnis in der österr. Meisterschaft:
10 x Gold für Jonas, Rita, Jörgen, Jasmina, Jannis, Marina, Babsi, Birgit, Peter und Ernst
8 x Silber für Jakob, Ylvi, Dominik, Conny, Thomas, Christine, Claudia und Vera
6 x Bronze für Max, Erik, Tina, Nico, Denise und Ferri
... und weitere Siege durch Nici und Simon im Austriacup vervollständigen das perfekte Wochenende!

Ergebnisse
Fotos

Bericht einer Unternehmung am nördlichen Rande Europas - Organisiert von Ferri Gassner im Team mit Peter Bonek unter Teilnahme von Thomas Radon (Material-Sponsor) und Josef Zapletal, ausgeschnapst bei der Weihnachtsfeier 2014, in „jugendlichem“ Überschwang. (Bericht von Josef Zapletal)   http://wrc2015.rogaining.fi/

Was war doch gleich Rogaining und welche Regeln sind zu beachten?
Die  vorangegangene OL Reise nach Schottland und die Aufarbeitung des privaten und beruflichen Aufgabenstaus ließen nicht viel Zeit für eine intensive Vorbereitung und so mussten wichtige Fragen erst im Zuge der Anreise geklärt und in Erfahrung gebracht werden. Als “Rookie” mit 55 Jahren war es vielleicht auch gut so, denn auf Fragen wie:
Wie geht’s einem nach 15, nach 20 Stunden laufen?
Was macht man in der Nacht draußen?
Warum tut man sich das überhaupt an?
   gab es sowieso keine Antworten, und vielleicht wollte ich es auch nicht so genau wissen.



Schottland also. Gründe für eine Reise in den britischen Norden gibt es genug: Die Scottisch 6 Days 2015 waren in Kombination mit der Weltmeisterschaft 2015 letztlich die beiden entscheidenden Gründe, um einen sportlichen Urlaub in den „Highlands“  zu verbringen, zu genießen. „Es war höchste Eisenbahn“ oder wie wir weltreisende Fremdsprachenkünstler mit großer Leidenschaft für englische Redewendungen sagen: “It was highest railway”!

 Goes not, gives not”. 6 Etappen in 7 Tagen? Warum eigentlich nicht. 6 Etappen in 7 Tagen: Großartig! Unter die mehr als 5.000 Teilnehmer der Scottish 6 Days 2015 mischen sich auch die Familien Bonek, Gassner, Hlosta, Kastner, Tiefenböck und Wolfram. In Inverness, der nördlichsten Stadt Großbritanniens und dem Zentrum der Highlands errichten wir am saftig-grünen Rasen unsere rot-weiß-rote Wohnmobil-Wagenburg. Von hier schwärmen wir täglich zu unseren Rennen bzw. zu den parallel verlaufenden WM-Entscheidungen aus. Wir sind Läufer und Zuschauer. Wir suchen nach der Idealroute und wir saugen die (vor allem bei der Mixed-Sprint-Staffel und dem Sprint-Finale) großartige WM-Atmosphäre auf. Eine intensiv-schöne Woche lang. 

Norwegen, Schweden, Schweiz - nein, das sind nicht nur die Heimatländer der Spitzen-OLer, sondern auch die Regionen, in denen die NF-Wien-Junioren-OLer ihren Juli verbracht haben - wenig überraschend - mit OL. Begonnen hat das „Hardcore-Monat“ mit der Junioren-WM in Rauland, 200 Kilometer westlich von Oslo. Mit Anika, Dominik und Flo K. stellte unser Verein drei von zehn  österreichischen Teilnehmern.
Das Gelände verlangte uns nicht nur technisch sondern auch körperlich alles ab: viele Sümpfe, kleine und große Hügeln, typisch skandinavischer und somit schwer belaufbarer  Wald, fein kupiertes Gelände, aber auch steilere Hänge waren charakteristisch.  Für alle drei LäuferInnen war das Ziel, ihre persönliche Leistung so gut wie möglich bei den Wettkämpfen abzurufen.  An Platzierungsziele wurden von Beginn an nicht gedacht, schließlich war die JWOC für uns internationales Neuland (außer für Anika, die ihre zweite Junioren-WM bestritt). Somit konnten wir befreit loslaufen und wir waren meist zufrieden mit unseren Läufen. Wir sammelten jedenfalls sehr viel Erfahrung, die uns in Zukunft sicherlich helfen wird.

Genaue Berichte über die einzelnen Wettkämpfe der JWOC gibt es auf oefol.at sowie Ergebnisse auf jwoc2015.org

Die heurige Vereinsreise führte uns nach Tirol ins Wipptal zum O-Festival 2015 mit einem 3 -Tage OL und anschließenden Trainingseinheiten.
Die 6 Tage in Stichworten:
22 Kinder und Jugendliche, 28 Erwachsene, Training trotz historischem 38,2 °C - Hitzerekord in Innsbruck, Klettersteig mit Blasen an den Händen,  Tischtennisturnier organiseirt von E&J "won by  Günther",  tägliche Fußballstars Sofia und Olli, 2 ½ Stunden Rogainingtraining zum Aufwärmen für die Langdistanz, Stau auf der Sommerrodelbahn,  Entspannen mit Ernst für Jugend und Oldies, Abkühlen im Obernbergersee, Obernberger Krücken-Downhill, Umgekippt, Sommer, Sonne, Bergseen, Höhenmeter, Kletterwand, „Balise Humaine“ Training auf der Serles, Waldsprint am Zeugnistag, Extratraining für die Sen. Mixed Sprint Staffel Quali 2016, Kinderhitzefieber, JUFA-Sportangebot, Strukturieren Cool Down Training beim Eiskanal, Surfboard-Entern am Badesee, Höhenmeter-Extrem-Schmetterlinge bei der Langdistanz, Maßstabsüberraschungen am Start, Tages- und Gesamtsiege,  Hundekotaufnahmepflicht, JWOC GPS Mitfiebern

Ergebnisse
Fotos (von Ferri und Jasmina)
Fotos (von Marina)

 

Das Daumendrücken und vor allem das konsequente Training in den letzten Jahren hat sich ausgezahlt!
Unsere Vereinsjugend hat bei der EYOC 2015 in Cluj-Napoca in Rumänien großartige Erfolge gefeiert:
- Silber für Jasmina Gassner in D16 Langdistanz
- Silber für die Burschen in der Staffel H16 (Clemens Wolfram und Jannis Bonek mit großartiger Unterstützung von Georg Gröll)
- Diplomplatz 4 für die Mädchen bei der Staffel D16 (Ylvi Kastner, Tina Tiefeböck und Jasmina Gassner)
- Diplomplatz 6 für Jasmina Gassner in D16 beim Sprintbewerb
- Dominik Jandl und Florian Kurz verpassten gemeinsam mit dem sehr erfolgreichen Rafael Dobnik in der hochkarätig besetzten H-18 Staffel mit dem sehr guten 7. Platz nur knapp das Podium.

Am 27. und 28. Juni wurde der Austria Cup im Mountainbike-Orienteering mit zwei Wettkämpfen in Kärnten fortgesetzt. Die Naturfreunde Villach luden nach Bleiburg ein, Nico und Boris ihre Bikes ins Auto.

Das Wochenende wurde dann mit der österreichischen Staatsmeisterschaft über die Langdistanz eröffnet. Gefahren wurde in einem sehr interessanten Gebiet zwischen Wiederndorf, der über der Landschaft thronenden Wallfahrtskirche Heiligengrab und der Drau. Ein klassischer Wald- und Wiesen-MTBO. Oder anders ausgedrückt: flach, flott und fordernd. Extrem fordernd. Weil sich Wege und Pfade vor allem durch drei Eigenschaften auszeichnen konnten: sie waren verwinkelt, verwurzelt, verwachsen. Verdammt.

In der Klasse Herren 15-17 schlug sich Nico ebenso gut durch den Busch wie Boris bei den Herren 40-, beiden konnten sich mit Platz 3 und der Bronzemedaille belohnen.

Die gute und die schlechte Nachricht in einem Satz zusammen gefasst: Alle Biker des Naturfreunde Wien-OL-Teams, die am Start waren, wirklich alle, haben eine Medaille gewonnen. Ist schön, ist aber auch schade.

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