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Auch am Ende der erfolgreichen Saison war der Hunger noch groß, der Appetit noch da. Nach guten Mahlzeiten und guten Läufen gleichermaßen. Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, ist Rom ein perfektes Speise- und Reiseziel. Der kulinarisch-sportliche Vereinsausflug führte 43 Naturfreundinnen und Naturfreunde von 25. bis 30. Oktober in die italienische Hauptstadt zum „Rome-Orienteering-Meeting-2017“. Insgesamt nahmen 630 Läuferinnen und Läufer aus 30 Nationen an der festlich gedeckten Tafel Platz.

Essen in Italien, das ist mehr als eine Tätigkeit, um satt zu werden. Ein gemütliches Essen in großer (Naturfreunde-)Runde ist auch ein kommunikatives und eventartiges Miteinander, ist ein unterhaltsames und erholsames Fest. Die Zeit zwischen den Mahlzeiten haben wir uns mit spannenden Verdauungsläufen verkürzt. Ein paar herrliche Tage lang genossen wir Pizza, Pasta & Podestplätze.

Mit einem Mitteldistanz-Rennen ist am 22. Oktober in Kirchberg am Wechsel in Niederösterreich der Austria Cup 2017 zu Ende gegangen. Das Saisonfinale brachte bei herbstlich-feuchtem Wetter, das mit Fortdauer des Rennens immer herbstlicher-feuchter wurde, mehrere Erkenntnisse: Es brachte uns noch einmal in ein kleines, aber feines Laufgebiet, es brachte uns wie gewohnt viele Erfolge. Und es brachte uns einige ganz klare und viele sehr spannende Entscheidungen, viele Sekunden-Duelle um Siege & Podestplätze im (Führungs)Wechselgebiet.

Zwei Wochen nach unserem großen Naturfreunde Wien-Austria Cup-Wochenende wurde ein neues Reiseziel ins Navi eingetippt. Diesmal ging es dorthin, wo sich Fuchs, Hase & wir „Gute Nacht“ sagen ! Vom Leithagebirge in die Leithaau – nach diesem geografischen Leitsatz wurde der Austria Cup 2017 am 21. Oktober fortgesetzt. Die letzte österreichische Meisterschaft des Jahres wollte noch gelaufen werden, nämlich die ÖMS Nacht 2017. Auf Mannersdorf folgte Lichtenwörth. Auf das Leithagebirge folgte die Leithaau. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ein Unterschied, der für uns aktive Naturfreunde Wien in sportlicher Hinsicht aber unwesentlich ist.

Die Arbeit hat sich gelohnt! Nach zweieinhalb Jahren Vorbereitungszeit war am 7. und 8. Oktober 2017 (nicht nur) die österreichische Orientierungslauf-Elite bei unser Austria Cup-Veranstaltung zu Gast. Mehr als 500 Läuferinnen und Läufer sind unserer Einladung in die „Wüste“ gefolgt.

Bei herbstlichen, aber angenehmen Temperaturen wurde in Mannersdorf am Leithagebirge rund um das Kloster St. Anna in der Wüste gelaufen. Am Samstag um Gold, Silber und Bronze bei den österreichischen Staffel-Meisterschaften, am Sonntag dann beim 8. Austria Cup, dem einzigen des Jahres über die Ultralangdistanz. Vor. Während und nach einer tollen Veranstaltung gab es für das Naturfreunde Wien-Orienteering Team viel Arbeit, viel Spaß, viele positive Rückmeldungen und viel Grund zu Freude.

Herbstzeit ist Sturmzeit. Und somit auch die Zeit für den Sturm aufs Podest, wie der Junioren-Europacup 2017 in Fürstenfeld gezeigt hat. Sogar für den doppelten Sturm aufs Podest durch Jannis Bonek.

Drei Tage lang, von 29. September bis 1. Oktober war die Elite des europäischen Orientierungslauf-Nachwuchses in Fürstenfeld zu Gast. Staffel, Langdistanz und Sprint standen im steirischen Thermenland auf dem Spielplan des Junioren-Europacups 2017, kurz JEC. Jannis gelang dabei das Kunststück, in zwei der drei Rennen einen Podestplatz zu erlaufen. 

Soweit muss man das (29-Zoll-)Rad der Zeit gar nicht zurückdrehen, um an den Beginn der Geschichte zu gelangen: nämlich nur fünfeinhalb schnell vergangene Monate mit insgesamt 12 abwechslungsreichen Rennen.

Was Anfang April in Slowenien begonnen, sich danach in der Steiermark und in Niederösterreich so richtig entwickelt hat, ist am 23. und 24. September 2017 in Ungarn zu Ende gegangen. Der Mountainbike-Orienteering - Austria Cup 2017 war eine internationale ErFAHRung. Von Slovenj Gradec bis Blumau, von Grafenschlag und Zwettl bis Feldbach, von Bad Vöslau bis Szombathely. Der MTBO - Austria Cup 2017 war eine Dreiländer-Radrundfahrt mit Stollenreifen.

Wenn’s an einem Wochenende zweimal HART auf HART kommt, dabei zweimal BERGauf und BERGab geht, dann hat man möglicherweise zwei Rennen an einem Wochenende in HARTBERG absolviert. Zunächst war es schon HART, auf den BERG zu kommen. Wochenlang ist über Weglängen zum Start diskutiert worden, sind Weglängen zum Start korrigiert worden. Es war dann 5km weit und entsprechend HART, zeitgerecht auf den mehr als 300m überhöhten StartBERG zu kommen. Aber das war nur der Anfang dieses außergewöhnlichen Austria-Cup-Wochenendes am 16. und 17. September 2017. Am Ende bleibt die Erinnerung an ein schönes Langdistanz-Rennen am/auf dem/rund um den/vom Ringkogel am Samstag und einen extrem herausfordernden Sprint direkt im Zentrum von Hartberg am Sonntag.

...auch wenn unsere Jugendlichen und auch die Herren bei der ÖM Mannschaft und bei der Österr. Staatsmeisterschaft Mitteldistanz sehr, sehr gute  Ergebnisse erzielt haben und sicher besser als das österreichische Fußballteam waren - unsere jungen und älteren Damen waren an diesem Austria Cup-Wochenende in Bad Leonfelden nicht zu toppen!!! Am Samstag, den 02.09.2017 erreichte Anja eine Silbermedaille bei den Staatsmeisterschaften (nur knapp hinter Österreichs Nr. 1 Ursi Kadan) und Anika verpasste knapp dahinter um nur 7 Sekunden ihre erste Einzel-Staatsmeisterschafts-Medaille. Am Sonntag gewannen dann die Damenteams alle ausgetragenen Meisterschaftskategorien! D15-18 (Rita, Tina, Ylvi), D19 (Anja, Anika, Babsi), D40 (Christine, Claudia, Marina), D50 (Birgit, Manuela, Vera)
Dazu kommt noch eine Bronzemedaille in D 15-18 (Magdalena, Maya, Sofia) und Corinna und Maria schafften mit dem ausgezeichnet laufenden Jonas eine Sensation in H14 und holten ebenfalls Gold. (Maria ist damit wahrscheinlich unsere jüngste österr. Meisterin !?!) Sanna komplettierte die H60 und ermöglichte auch dort einen 3. Platz!
Bei der spannenden ÖM Mannschaft mit abwechslungsreichen Bahnen im grünen Brunnwald waren aber auch unsere Burschen und Männer nicht "unerfolgreich"....Siege in H14 (Jonas, Corinna, Maria), H15-18 (Clemens, Florian, Jannis) und H50 (Ferri, Josef, Wolfgang), ein 3. Platz in H60 (Martin, Nick und Sanna) und ein ausgezeichneter 4. Platz in H19 für Dominik, Florian und Nico - nur knapp hinter den Siegern aus Henndorf, zeigen unsere mannschaftliche Stärke! Wir alle erlebten spannende "Positionskämpfe" im Wald und wechselnde Teams an der Spitze - oft entschied erst der vorletzte Posten das Rennen ;-).

Fotos
Ergebnisse ÖSTM Mittel und 5.AC
Ergebnisse ÖM Mannschaft

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