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Bei den Europameisterschaften im Fuß-Orientierungslauf (EOC 2018) in der Schweiz belegte Anja Arbter im Mitteldistanz-Finale den hervorragenden 11.Platz und landete somit mitten in der Weltspitze. Auch die anderen Österreicherinnen und Österreicher konnten in den ersten Bewerben (Sprint, Mitteldistanz, Mixed-Sprint-Staffel) gute Platzierungen erzielen.

Ein kurzer Zwischenbericht von Florian Kurz.

Der Bericht über den MTBO-Saisonauftakt in Ungarn am 14. und 15. April endete mit folgenden Worten: [Zitat Anfang]..der Austria Cup wird schon am 28. und 29. April 2018 in der (und um die) Kaserne Wals-Siezenheim fortgesetzt. Mit drei Rennen in zwei Tagen. Für zwei Sprints und eine Mitteldistanz nach Salzburg zu fahren, das zahlt sich aus..[Zitat Ende]. Mit der Weisheit und den Erkenntnissen, die ich als Autor dieser Zeilen am angesprochenen Austria Cup-Wochenende #2 zu einem großen (gatschigen) Hügel angehäuft habe, würde ich dieses Zitat so nicht mehr unterschreiben. Von wegen „zahlt sich aus“.  Für mich nicht.

Zwei Tage, zwei Meisterschaften, eine Erfolgsgeschichte! Genauso dürfen die Leistungen einiger unserer Nachwuchsläuferinnen und Läufer bei den Wiener und Niederösterreichischen Schul-Meisterschaften 2018 zusammengefasst werden. Sowohl in Wien am 24. April 2018 als auch in Niederösterreich am 25. April 2018 gab es für die jungen Naturfreunde und –innen Siege und Podestplätze. Keine Rede von Nachhilfestunden. Das Gelernte wurde erfolgreich in die Tat/im Wald umgesetzt, und so lautet das erfreuliche Prüfungsergebnis: sehr gut.

Die Hlosta-Family hat es vor Jahren vorgemacht, da wollten wir, die Gassners, nicht nachstehen und das heurige OL-freie Wiener Marathon-Wochenende für eine Familienstaffel nützen.

Asphalt statt Waldwege, Menschen-Massen statt Einsamkeit im Wald, „km-Zählen“ statt „Posten Anorientieren“ – das sind nur einige Unterschiede zwischen einem Straßenlauf und einem OL-Wettkampf. Die Sommertemperaturen im Frühling und die oft fehlenden Bäume waren auch ein guter Test für die JWOC in Ungarn.

Die Reihenfolge für das Team KAFEANJA:
Ferri als Routinier (1 x Marathon- und 3 x Halbmarathon-Finisher) am Start mit der 15,5 km-Strecke, dann Katja, die uns zu Liebe die 6 km auf der Straße mitläuft, Jassi auf der 3. undankbaren 9 km-Strecke (wenig anfeuernde  Zuschauer) war zum Glück nach ihrer Bänderverletzung von Eisenstadt wieder halbwegs fit und Anika darf die 11 km-Strecke durch den grünen Prater und entlang der Ringstraße ins Ziel laufen.
Wie bei leistungsorientierten Sportlern typisch stand nicht nur der Spaß im Vordergrund (wie bei den meisten der mehr als 3300 Staffelteams),  sondern auch der Kampf um die Zeit und um die Ehre. Ein möglicher OL-Konkurrent wurde von Anika und Xander gefunden und das vorab errechnete Ergebnis lies eine knappe Entscheidung erwarten:  wer ist nach 42,2 km vorne?  Berger/Kradischnig-Family oder Gassner-Family?

Nach einem langen und kalten Winter in Schweden mit viel Schnee – dies führte zu unzähligen Absagen von Wettkämpfen – trafen sich  schwedischen Orientierungsläufer und -Läuferinnen schlussendlich am 13., 14. und 15. April 2018 doch noch zu den ersten Wettkämpfen der Saison in Landskrona in der südlichsten schwedischen Provinz Skåne (Schonen). Mit dabei waren auch einige Österreicher, darunter 5 NF Wien-Athletinnen und Athleten. Für die einen waren die ersten Rennen der Swedish League 2018 Teil der EM-Quali, für die anderen boten sie einen guten Vergleich mit internationalen Topathleten.

Keller. Dachboden. Radgeschäft. Wohnzimmer. Gartenhütte. Garage. Radständer am Bahnhof. Bei der Mama im Sommerhäuschen. Schlafzimmerwand. Egal, wo das Mountainbike den Winter verbracht hat, spätestens am 14. und 15. April 2018 war Zeit für eine allgemeine Fahrrad-Befreiungsaktion. Denn an diesem Wochenende wurde der Austria Cup 2018 im Mountainbike-Orienteering eröffnet. „Biken mit Seeblick“ lautete die Devise, „Balaton statt Bisamberg“ das Motto der ersten beiden Rennen der Saison, die in Ungarn gefahren wurden. 160 Wettkämpferinnen aus 7 Ländern kamen zum „Balaton-MTBO 2018“ und beendeten die Zeit der (winterlichen) Stille am Plattensee. Auch die vier bereiften Naturfreunde Christine, Babsi, Nico und Boris erteilten ihren Mountainbikes (endlich) Freigang und sammelten erste harte Wettkampf-Kilometer. Mit wechselndem Erfolg.

Am Samstag, dem 7. April 2018 haben wir erleichtert gesagt: „Gott sei Dank hat die Austria Cup-Saison 2018 endlich begonnen“. Am Sonntag, dem 8. April sagen wir: „Puuh, die Austria Cup-Saison 2018 ist lang. Ultralang sogar.“ 8. April 2018 ist (leider) ein historisches Datum. Denn an diesem Sonntag wurde zum letzten Mal ein Austria Cup-Rennen über die Ultralang-Distanz ausgetragen. An diesem Sonntag konnten wir zum letzten Mal beeindruckende Bahndaten wie 16,3km/580Hm [Herren Elite] oder 12,7km/450Hm [Damen Elite] lesen. An diesem Sonntag konnten wir zum letzten Mal über Ultralang-Erfolge unseres Vereines im Austria Cup jubeln. An diesem Sonntag waren das 5 Siege, sowie 6 zweite und 8 dritte Plätze. Kurz ausgedrückt: Ultralang ultraerfolgreich !