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06. August 2022

Er ist sehr gut unterwegs“, „Sie ist sehr gut unterwegs“. Diese Sätze konnte man bei den European Orienteering Championships [EOC] 2022 in Rakvere in Estland während der EM-Entscheidung über die Mitteldistanz oft hören. Fast genauso oft wie zwei andere Sätze: „Er hat jetzt einen großen Fehler gemacht“, „Sie hat jetzt einen großen Fehler gemacht“.

Auch für das Team Österreich und unsere Naturfreunde Wien-Athleten verlief dieses Finale anders als erhofft. Jannis musste gesundheitsbedingt auf den Start verzichten. Dafür konnte Jasmina über ihre ersten Weltcuppunkte jubeln. Sie erreichte den 37. Platz. Im B-Finale wurde Flo starker Fünfter.

Alina, die mit Flo nach Estland gereist ist, berichtet aus Rakvere: Das Finale der Mitteldistanz der EOC hatte es in sich: Erwartet wurde ein „etwas schöneres“ Gelände, was sich jedoch beim ersten Blick auf die Karte und Bahnen nicht bestätigt hatte. Es ging wieder durch sehr unwegsame estnische Vegetation, bei der stabile orientierungstechnische Fähigkeiten gefragt waren. Vor allem der Kompass war wieder DAS Hilfsmittel.  Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren wurde das Feld während des Wettkampfes mehrmals stark durcheinandergewürfelt, da wieder viele zeitraubende Fehler entstanden. Auch Top-Stars verloren Kartenkontakt, Orientierung und Zeit.

Die Damen begannen zuerst in ihr A-Finale. Aus österreichischer Sicht ging es Jasmina am besten, die mit einem stabilen Lauf den 37. Platz und somit ihre ihr ersten (!) Weltcuppunkte erreichen konnte.  „Ich denke, ich bin ganz gut gelaufen. Zwei Mal ist es mir leider nicht gelungen die Kompassrichtung zu halten, aber ich bin zufrieden mit dem Rennen.“

Die Herren hatten das Vergnügen, noch einige Meter mehr im extrem fordernden Gelände zu absolvieren. Auch im B-Finale wurde dabei um Platzierungen, Weltranglistenpunkte und gute Leistungen gekämpft. Flo konnte dabei als bester Österreicher mit dem 5. Platz aufzeigen.

Medaillengewinnerinnen bei den Damen waren die Schweizerin Simona Aebersold (Gold), die Estin Evely Kaasiku (Silber) und die Finnin Venla Harju (Bronze). Bei den Männern gab es ein noch nie dagewesenes Podium, nämlich besetzt durch nur eine Nation. Im heutigen Fall von drei Schweden, Albin Ridefelt (Gold), Anton Johansson (Silber) und Gustav Bergman (Bronze). Sie waren jene Herren, die heute den schnellsten Weg durch die vielfältige Vegetation gefunden haben.

 

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