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04. August 2022

 

Um eine der ersten Medaillen bei den European Orienteering Chamionships 2022 [EOC] in Rakvere in Estland zu erlaufen, musste man sportliche Überstunden machen, denn die Europameisterschaft über die Langdistanz war eine Zu-Langdistanz.   

Bester der 5 österreichischen Herren war Jannis, der sich auf Platz 22 kämpfte. Flo beendete sein Weltcup-Debut auf dem 53. Platz. Bei den Damen verfehlte Jasmina als zweibeste ÖFOL-Läuferin die Top 40 und somit Weltcuppunkte um drei Minuten, unsere Naturfreunde Wien-Athletin lief auf Platz 49.

Aktive, Betreuer und Bahnleger, sie alle haben sich das ein wenig anders vorgestellt. Geplante Siegerzeit bei den Damen: 73 Minuten. Tatschliche Siegerzeit bei den Damen: 89 Minuten. Soooo lange musste Venla Harju [FIN] kämpfen, um ihren ersten großen Titel zu bejubeln. Bei den Herren lag man mit der Planung nur um drei Minuten unter der Realität. Premieren-Europameister Martin Regborn [SWE] hielt sich mit 99 Minuten Laufzeit fast an den Plan. Es war ein langer Tag. Dazu sorgten ein Sperrgebiet, dessen Grenzen sich nicht allen erschlossen und die Bedeutung von „uncrossable River“ für viele Diskussionen und Disqualifikation. Es war ein mühsamer Tag.

Die anspruchsvolle Langdistanz-Entscheidung erfolgte am 04. August 2022 bei strahlendem Sonnenschein und warmen 27 Grad. Nach der Mitteldistanzqualifikation am Vortag hatten die Läuferinnen und Läufer knapp 20 Stunden Zeit, sich zu erholen.

Alle hatten einen anspruchsvollen und geländemäßig vielfältigen Lauf zu bewältigen. Die technische Schwierigkeit bestand darin, möglichst präzise und meist direkt unter dem Strich die Posten anzulaufen. Auffangen erwiese sich auch für die Weltklasse immer wieder als äußerst schwierig und so machten auch viele Top-Stars beträchtliche Fehler.

 

Foto: Jannis bei der Arbeit

Für die fünf österreichischen Herren ging es über lange 17,3 km (31 Posten) durch den Wald von Põlula. Platzierungsmäßig meisterte dies Jannis am besten und erreichte einen guten 22. Platz, mit dem er allerdings nicht zufrieden war. „Die Langdistanz bei der EM war das große Ziel für heuer. Leider habe ich mich heute nicht so gut gefühlt wie noch vor ein paar Tagen. Trotzdem habe ich probiert zu pushen, allerdings war mein Energielevel zu niedrig, was schlussendlich enttäuschend für mich ist.“

Flo startete wie am Tag zuvor sehr früh ins Rennen, konnte einen guten und stabilen Lauf abrufen und schloss sein Weltcupdebüt in der Langdistanz mit einem 53. Platz ab.

 

Foto: Flo tanzt auf dem Debutantenball 2 Stunden und 10 Minuten

Bei den Damen meinte Jasmina, dass sie „bis auf mehrere kleine Fehler“ einen guten Lauf absolviert hat und das Gelände stellenweise „sehr cool zum Laufen“ war. Endergebnis: Platz 49.

Die Medaillen machten sich im estnischen Wald die nordischen Länder untereinander aus. Alle Diplomplätze, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren, gingen an Norwegen, Schweden und Finnland.

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