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30. Mai 2022

 

Nach einem Tag Pause wurde die Weltcup-Runde 1 in in Schweden am 28. Mai 2022 mit dem K.o.-Sprint fortgesetzt. Bei den Damen qualifizierte sich Ylvi als einzige Österreicherin für das Viertelfinale und eroberte somit im Kampf Frau gegen Frau ihre ersten 10 Weltcup-Punkte.

Die beiden anderen Läuferinnen unseres Vereines, Anika und Jasmina überstanden die Qualifikation knapp nicht. 

Eine der bekanntesten Töchter der 100.000-Einwohner-Stadt Borås hat in der Leichtathletik alles gewonnen, was es zu gewinnen gab: Olympia-Gold, WM-Gold, EM-Gold. Der k.o.-Sprint in der Heimatstadt des ehemaligen 7-Kampf-Superstars Carolina Klüft ist ebenfalls eine Art Mehrkampf:

Samstag früh wird die Qualifikation gelaufen. Bei Damen & Herren gibt es jeweils drei Vorläufe. In jedem dieser Vorläufe sind 34-35 Läuferinnen am Start, alle wollen ins Viertelfinale, alle wollen in die K.o-Phase. Die Sache ist regeltechnisch so einfach, wie sie sportlich schwierig ist: nur die Top 12 jedes Vorlaufes qualifizieren sich für das Viertelfinale und werden mit Weltcup-Punkten belohnt.

 

Foto:  Jasmina in der Qualifikation

Das Motto ist klar: 10 Minuten Vollgas, 10 Minuten Konzentration. Auf den ca. 2,2km langen Bahnen warten 19 Posten. Gelaufen wird in Byttorp, einem Stadtteil am Westrand von Borås. Ein bischen Wald, Wohnanlagen, Grass-Passagen, künstliche Absperrungen, Zäune. Für alle ist etwas dabei. Ylvi wird 11. in ihrem Lauf und übersteht die Qualifikation. Ein Platz in den Top 36 ist ihr sicher und damit auch ihre allerersten Weltcup-Punkte. Jasmina wird in ihrem Lauf 16., auf die Top 12 fehlen ihr nur 10 Sekunden. Glück und Enttäuschung liegen knapp beisamen. Anika läuft im selben Vorlauf wie ihre Schwester und kommt als 21. ins Ziel.  

Foto: Anika in der Qualifikation

Samstag Nachmittag geht es mit dem Viertelfinale südlich des Stadtzentrums weiter. Auf den rund 2km langen Bahnen warten 13 Posten. Die ersten 8 Posten sind in einem kleinen Naherholungsgebiet auf einem bzw. um einen bewaldeten Hügel gesetzt.  Ab jetzt heißt es Frau gegen Frau. Jeweils 6 Athletinnen treten gegeneinander an, die Top 3 jedes Viertelfinales kommen ins Halbfinale. An diesem Tag gibt es im Viertelfinale die „Runners choice“-Variante. In der Startbox sieht jede Läuferin 3 Kartenausschnitte mit verschiedenen Bahn-Varianten von 3 Posten. Sie weiß nicht, wo und wann im Verlauf des Rennens diese 3 Posten warten, aber sie darf sich die für sie vermeintlich beste/schnellste Variante aussuchen.

Ylvi steht im letzten Viertelfinale gemeinsam mit Simona Aebersold [SUI], Tereza Janosikova [CZE], Mari Olaussen [NOR], Megan Carter-Davies [GBR] & Cecilie Andersen [GBR] in der Startbox. Nach dem Kommando „Los“ stellt sich heraus, dass die „ausgesuchten Posten“ die ersten 3 sind. Nur die Tschechin Janosikova hat anders gewählt als der Rest: „Ich habe gut gewählt, denn Tereza hatte bei Posten 3 einen kleinen Rückstand, konnte die Lücke dann aber wieder schließen. In der Gruppe liefen wir die nächsten Posten an, aber auf der längeren Route zu Posten 8 hat sich (läuferisch) die Spreu vom Weizen getrennt“ beschreibt Ylvi dieses Rennen, das sie auf Platz 6 beendet.

In der Endabrechnung ergibt das den 31. Platz und 10 Weltcup-Punkte. „Das große Ziel war, die Qualifikation zu überstehen, das habe ich geschafft. Ich freue mich sehr über meine ersten Weltcup-Punkte“ fasste Ylvi das Erlebnis Weltcup-K.o.-Sprint zusammen.

Megan Carter-Davies [GBR] stürmt schließlich bis ins große Finale, wo sie sich nur Tove Alexandersson [SWE] geschlagen geben muss. Platz 3 geht an Andrine Benjaminsen [NOR].    

Bei den Männern setzt sich Matthias Kyburz [SUI] vor Tim Robertson [NZL] und August Mollen [SWE] durch. Der Erste und der Sechste sind nur durch 5 Sekunden getrennt.

Das Sprint-Spektakel in Borås wird am Schlusstag des Weltcup-Wochenendes mit der Mixed-Sprint-Staffel abgeschlossen.

(C)Fotos: IOF - William Hollowell & Melinda Ymsen

 

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