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18. April 2022

 

Zu Ostern fliegen die Glocken nach Rom. Und die ÖFOL-Kader sind ebenfalls unterwegs. Das gemeinsame Oster-Trainingslager des Fuß-OL-Nationalteams hat eine lange Tradition. Nach einer Corona-Pause gab es heuer von 9. bis 13. April 2022 ein kaderübergreifendes Trainingslager (Jugend, JuniorInnen, Elite) rund um das Palmwochenende. So ging es für 12 junge Läuferinnen und Läufer unseres Vereines nach Ungarn. 

Neben Erik, Jannis, Anika, Jassi, Lina, Ylvi, Tina, Clemens (Elite), Lina, Anton, Oli (JuniorInnen), Corinna & Livia (Jugend) war auch Flo (als Co-Trainer) bei dieser Reise in die Laufgebiete der JWOC 2018 mit dabei. Er schildert hier seine Eindrücke aus Ungarn:

Kiskunhalas, eine Stadt in der ungarischen Tiefebene, bevölkerungsmäßig etwa so groß wie Bregenz oder Baden, war Ausgangspunkt für die zahlreichen OL-Trainings. Radek Novotný sowie Karin und Matthias Leonhard als Headcoaches der Kader sorgten gemeinsam mit TrainerInnen-Team, den Physiotherapeuten und Postensetzern für umfang- und abwechslungsreiche Möglichkeiten, die orientierungstechnischen Fähigkeiten zu verbessern. Die Terrains variierten zwischen offenen Dünen, schnell belaufbaren Hochwäldern bis hin zum einzigartigen Wacholdergelände (mit hoher Kratzer-Gefahr) bei Pirtó und Bócsa.

Dabei wurde grundlegend an der Technik gefeilt. Vor allem der präzise Kompasseinsatz, sowohl in offenen Bereichen als auch in Geländetypen mit geringen Sichtweiten, war als Grundtechnik des Orientierungslaufs stets gefragt. Trainingsformen wie Korridor-, Linien-OL, Start-Übungen, SI-Loops und „Put-and-pick“ kamen zum Einsatz. Klarerweise durfte die berühmte Abschlussstaffel des Oster-TL nicht fehlen, bei welcher jeweils Zweierteams ihr Gelerntes unter Beweis stellen konnten.

Foto: Staffel-Action in der ungarischen Tiefebene

Zwei Athleten sprechen über ihre Erfahrungen über das Trainingscamp: Ich habe das Trainingslager sehr genossen. Dadurch, dass alle Kader zusammen waren, hatten wir die Möglichkeit, uns Tipps und Tricks von der Elite abzuschauen. Das Gebiet vom Montagvormittag [Wacholder-Gelände, JWOC-Mittel 2018] war technisch sehr anspruchsvoll und für jeden von uns eine große Herausforderung. Das Hotel bot mit einem Wellnessbereich die besten Regenerationsmöglichkeiten. Mit guten Analysen und voller Unterstützung half uns Elite-Teamchef Radek und sein Team von Trainerinnen und Trainern, uns OL-technisch sowie auch mental weiterzuentwickeln. Unsere Physiotherapeuten Rosa und Max behandelten alle unsere Wehwehchen. Summa summarum blicken wir auf ein sehr erfolgreiches Trainingslager zurück und gehen voller Motivation in die heiße Phase der OL-Saison“, konstatierte Jacopo aus dem Nachwuchsteam.

Georg aus dem Elitekader brachte es auf den Punkt: „Intensive, grüne und technisch herausfordernde Trainings in der ungarischen Steppe ermöglichten uns, die letzten Reize vor der internationalen Wettkampfsaison zu setzen“.

Foto: das ÖFOL-Kader-Geschwader

Flo freute sich über die Professionalität im Team: „Alle versuchen, die individuell gesetzten Trainingsziele umzusetzen. Gleichzeitig gelingt es, den Vergleich bei schnellen Einheiten zu suchen, sich dabei zu matchen und so das Maximum aus sich herauszuholen. Es macht Spaß, dabei zu sein!

Nun gilt es, sich für die ersten nationalen und internationalen Aufgaben spezifisch vorzubereiten. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die dazu beigetrugen, ein gelungenes, lustiges und lehrreiches Ostertrainingslager zu absolvieren.

Fotos

 

 

 

 

 

 

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