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01. Oktober 2021

 

Hart. Steil. Anspruchsvoll. Beim Weltcup-Finale in Italien ging es gleich im ersten der drei Rennen voll zur Sache. Nach der Langdistanz-Entscheidung am 30.09.2021 im Wald von Cansiglio durfte zumindest Jannis jubeln: er kämpfte sich auf Platz 20 mitten in die Weltspitze.    

Keine 100 Kilometer von Venedig entfernt, dort wo die Landschaft keine Ebene mehr sondern damit beschäftigt ist, sich zu einem Gebirge aufzufalten, dort liegt die Hochebene von Cansiglio. Dichte Wälder und eine prärieartige Graslandschaft prägen das knapp 1000m über der Adria liegende Karstplateau.

Hier, wo die Dogen von Venedig jahrhundertlang Holz aus den Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern schlagen ließen, wurden und werden beim Weltcup-Finale 2021 die Posten für Lang- und Mitteldistanz gesetzt.

Am Donnerstag ging es los: Im ersten Teil der physisch sehr anspruchsvollen Langdistanz im wurden die Läuferinnen und Läufer in einem schnell belaufbaren Buchenwald mit einigen Höhenmetern beschäftigt. Trotz weiter Sicht hieß es einen kühlen Kopf zu bewahren, denn das hohe Tempo und die anstrengenden, steilen Anstiege machten die Bahn auch technisch äußerst fordernd. Nach einer kurzen Passage übers offene Feld forderte der sehr detaillierte und fein kupierte Schlussteil alle noch einmal technisch heraus.

Foto: Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

Jannis überzeugte auf der 19 Kilometer langen Strecke und sicherte sich den 20. Platz. Im Feld der 105 Läufer aus 25 Nationen. Er fand gut in den Wettkampf hinein und fühlte sich auch physisch stark: „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, vor allem weil ich aufgrund einer Verletzung in der letzten Zeit auf Lauftrainings größtenteils verzichten musste. Es war hart, aber sehr cool“ Von Arena-Sprecher Per Forsberg wurde Jannis so oft genannt wie nie zuvor. An der Spitze gab es nichts neues: Jungstar Kasper Fosser (NOR) holte sich vor Matthias Kyburz (SUI) und Daniel Hubmann (SUI) den Tagessieg. Zuschauer Ferri ist extra bis zur Siegerehrung geblieben, „weil sonst weniger als bei einer Wr. Meisterschaft das gewesen wären“.

Bei den Damen schaffte unser Naturfreunde-Trio den Sprung in die Top40 (Weltcuppunkte) leider nicht. Nach mehr als 13 harten Kilometern wurde Anika 53., Jasmina lief auf Platz 65 und resümierte „Ich habe im extrem langen und zachen Zieleinlauf über die Wiesen daran gedacht, dass wir  da bei der Mittel nochmals drüber müssen.Ylvi beendete ihre allererste Langdistanz im Weltcup auf Platz 72: „Jetzt habe ich das auch hinter mir“. Gewonnen hat Tove Alexandersson (SWE) vor Simona Aebersold (SUI) und Natalia Gemperle (RUS).

Fotos

Ergebnis - Männer

Ergebnis - Frauen

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