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10. September 2021

Es kam so, wie es zu erwarten war: Die dritte Medaillenentscheidung bei den Junior World Orienteering Championships 2021 (JWOC) in der Türkei war die Härteste. Und auch die mit dem überraschendsten Ausgang. Über die Langdistanz am 09. September 2021 gab es keine Medaille für Schweden.

Und leider auch keinen Spitzenplatz für unser Naturfreunde Wien - Trio. Erik war als 33. zwar wieder bester Österreicher, mit seinem Lauf aber genausowenig zufrieden wie Maya, die als 47. beste Österreicherin war. Jakob kam als 75. ins Ziel.

Knapp 40 Kilometer von Kocaeli entfernt, in den Hügeln nahe der Ortschaft Denizli wurden die Langdistanz-Medaillen und Diplome vergeben. Diese bekam man aber erst nach harter, intensiver Arbeit. Im dichten, ruppigen Buchenwald mit einigen sehr steilen Hängen und ein paar offenen Abschnitten mussten sich die Juniorinnen (7 km / 370 Hm) und Junioren (11 Km / 585 Hm) mit beeindruckende Bahndaten auseinandersetzen.   

Nach dem Rennen berichtete Erik aus der Türkei: „Aufgrund der uns bekannten, alten Karte vom Wettkampfgebiet erwarteten wir uns einen technisch anspruchsvollen ersten Teil mit schnell belaufbarem weißen Wald und langen Routenwahlen, sowie einen zweiten grüneren und leichteren Schlussteil. Unsere Vorstellungen wurden nur zum Teil erfüllt. Der erste Teil war wegen zweier langen Routenwahlen über große Wege sehr lauflastig und der technische Part beschränkte sich auf ein paar wenige Posten in Grabensystemen nahe der Wege. Da wir physisch leider noch nicht ganz mit der Weltspitze mithalten können, gab es zu wenige technische Posten, um dieses Manko auszugleichen“. Mit 10:33min. Rückstand wurde es für Erik der 33. Platz im Feld der mehr als 130 Junioren. Auf die Top 20 fehlten ihm nur zweieinhalb Minuten. Jakob kam als drittbester Österreicher auf Rang 75 ins Ziel.

Auch Maya war mit ihrem Auftritt nicht ganz zufrieden: „Ich hätte ganz leicht 5 Minuten schneller sein können. Ich habe (beim kurzen) Posten 7 im Grünen mehr als 4 Minuten verloren und auch die zweite lange Route nicht ganz optimal umgesetzt.“ So wurde es unter den 115 Juniorinnen der 47. Platz mit 12:07min. Rückstand. Resumee von Erik „Zurückblickend werden wir uns an die besondere Härte der heurigen JWOC Langdistanz erinnern“.

Foto: Mayas langer Tag geht zu Ende

Ganz sicher auch die Schwedinnen und Schweden. Denn es gab an diesem historischen Donnerstag keinen Titel, keine Medaille für das OL-Imperium. Neue Langdistanz-Junioren-Weltmeisterin wurde Lily Graber aus der Schweiz. Bei den Herren setzte sich der „fliegende Franzose“ Basile Basset nach knapp 70 Minuten Laufzeit gerade 7 Sekunden vor Sören Thrane Ödum aus Dänemark durch.

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