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07. Juli 2021

 

Falls noch jemand am Vorhandensein von Urwäldern in Tschechien gezweifelt hat. Es gibt sie. Entdeckt für und bei den World Orienteering Championships 2021 (WOC). Ur-spektakulär waren die Mitteldistanz-Entscheidungen am 6. Juli 2021 in Smrzovka, östlich von Liberec in Nordböhmen.

Für das ÖFOL-Team mit Anika, Jasmina & Jannis hat sich der Kampf durch das physisch und technisch extrem fordernde Gelände gelohnt. Unsere drei Wiener Naturfreunde schafften nicht nur den Sprung ins Finale, sondern überzeugten wieder mit Top-Leistungen: Jannis lief im Herrenfinale erneut in die Top 20, Anika wurde 27., Jasmina erreichte bei ihrem WM-Debut den 31. Rang.

Dieser Dienstag begann schon historisch für Österreich. Die Mitteldistanz-Qualifikation brachte ein rot-weiß-rotes Top-Ergebnis. Alle sechs ÖsterreicherInnen, darunter auch Anika, Jasmina und Jannis schafften in ihren Vorläufen den Sprung unter die Top 15 und qualifizierten sich für das Finale. Dreißig harte Minuten im steinigen, steilen und dicht bewachsenen Gelände wurden von Gernot Ymsen kurz und treffend zusammengefasst: „A wülde Partie woa des!“ Jannis lief nach ein paar Fehlern zu Beginn auf Platz 15, Anika wurde sehr gute 9. und Jasmina überraschte alle mit dem großartigen 7. Platz (in einem Lauf mit Tove Alexandersson, Simona Aebersold und Andrine Benjaminsen). Nach der Quali ist vor dem Finale: Erholung, Essen, Schlafen, vorbereiten. Das war der Plan für die „Mittagspause“.

Die WM FinalistInnen erwartete ab 16 Uhr ein sehr dichter, ruppiger Wald mit vielen Steinen und großen Felsformationen. Gernot Ymsén erreichte die beste Platzierung für Österreich. Er wurde 13.

Auch die weiteren ÖsterreicherInnen erbrachten ebenfalls hervorragende Leistungen, so auch unsere drei Wiener Naturfreunde. Diese WM-Entscheidung war physisch und technisch extrem herausfordernd und die Bahnen waren (zu) lang. So wurde der Dschungelkampf in Nordböhmen zu einem „unvergesslichen Erlebnis“. Unser WM-Debütant Jannis erreichte wie auch im Sprint den hervorragenden 20.Platz. „Es war richtig hart! Obwohl noch mehr drinnen gewesen wäre, bin ich mit dem Einzug ins Finale und meiner Platzierung zufrieden.“ Weltmeister wurde Matthias Kyburz (SUI). Silber ging an Gustav Bergman (SWE) und Bronze an Ruslan Glibov (UKR).

Bei den Damen gewann Tove Alexandersson (SWE) ihre 24. WM-Medaille, ihr drittes Gold bei dieser WM. Sie ist nun 7 WM-Rennen in Folge ungeschlagen. Silber ging an Andrine Benjaminsen (NOR) und Bronze sicherte sich mit nur 2 Sekunden Vorsprung Simona Aebersold (SUI). Anika beendete das Mitteldistanz-Finale auf dem guten 27. Rang, Jasmina kämpfte sich bei ihrem WM-Debüt als 31. ins Ziel. „Es war physisch und technisch sehr anspruchsvoll.“, so ihr kurzer Kommentar.

Aufgrund der tollen Teamleistung in den ersten drei WM-Wettkämpfe hat sich AUT auch für die  World Games 2022 in Birmingham (USA) qualifiziert.

WOC 2021 - Homepage (Ergebnisse, Zwischenzeiten, Karten, GPS, Fotos)

Fotos - Mitteldistanz-Qualifikation

Fotos - Mitteldistanz-Finale

 

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