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25. März 2021

 

750 Kilometer sind es von Wien bis Verona. 750 Kilometer hin, 750 Kilometer zurück. Aber die Reise hat sich ausgezahlt. Die Reise führte Anika & Jasmina zu den Mediterranian Orienteering Championships 2021 in die Umgebung von Verona in der italienischen Provinz Venetien.

Am 20. und 21. März 2021 standen mit den Sprints in Lonigo und Montecchio Maggiore die ersten beiden World Ranking Events des Jahres auf dem Programm, entsprechend stark und international war die Konkurrenz. Unsere beiden jungen Elite-Läuferinnen behaupteten sich dabei in den Top 20. Anika schildert ihre Eindrücke…

Wir fanden es sehr cool, nach mehr als 1,5 (für mich) und 1 (für Jassi) Jahr(en) wieder einmal an einem internationalen Wettkampf teilzunehmen. Es war vor allem super zu sehen, wie die Weltspitzenläuferinnen (zum Beispiel Simona Aebersold [SUI]) so drauf sind und wie wir im Vergleich dazu abschneiden.

Der Sprint am Samstag im Park der Villa San Fermo in Lonigo, 30 Kilometer östlich von Verona, war eher ein Wald/ Weingärten/ Park Sprint und daher nicht so ganz meins. Überlegene Siegerin wurde der Schweizer Jungstar Simona Aebersold. Die dreifache Medaillengewinnerin der WOC 2019 gewann mit 1 Minute Vorsprung auf Tereza Janosikova [CZE]. Im Feld der 60 Elite-Damen gab es für mich Platz 13, Jassi lief auf den 17. Rang.  

Am Sonntag liefen wir in Montecchio Maggiore. Der Ort ist bekannt für 2 Dinge: Montecchio Maggiore gilt als die reichste Gemeinde Italiens und in der Burg Castelli Giulietta e Romeo sollen der Sage nach die Titelhelden von Shakespeares Drama Romeo und Julia gelebt haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nur ein paar hundert Meter von der Burg entfernt sprinteten wir durch das Ortszentrum. Die Bahn war recht laufbetont mit einigen schwierigen Routenwahlen. Wieder war Simona Aebersold die Schnellste, aber diesmal hatte sie nur 2 Sekunden Vorsprung auf Aleksandra Hornik [POL]. Mit 1:30min. Rückstand lief ich auf Platz 13, Jassi wurde 19., 1:51min. hinter der 9-fachen Juniorenweltmeisterin Aebersold.  

Montag und Dienstag haben wir dann noch an Trainings vom MOC Camp teilgenommen. Da gab es dann unter anderem ein tolles gemeinsames „internationales“ Training in Arzignano. Und sonst Trainingseinheiten zu zweit in Verona, Vicenza und Lonigo.

Und das alles trotz der Corona-Pandemie ? Maske muss man in Italien auch draußen überall tragen, woran sich auch die meisten wirklich halten. Nur beim Laufen selbst durfte man sie runter geben. Das heißt auch Maske bis in die letzte Startbox und gleich nach dem Stempeln des Zielpostens wieder.

Die Rennen am Wochenende zählten auch zum italienischen Cup, also waren recht viele Italiener aller Altersgruppen vor Ort. Wir haben die Masken- und Abstandsregeln eigentlich immer gut eingehalten, daher hatten wir leider auch weniger Kontakt zu den anderen Läuferinnen und Läufer. Ganz mussten wir darauf nicht verzichten und konnten uns trotzdem mit einigen Athletinnen aus anderen Nationen austauschen. Das war natürlich auch cool, da ein bisschen Inputs zu bekommen.

Gewohnt haben wir in einer über AirBnb gebuchten Unterkunft in Altissimo, im bergigen Hinterland von Vicenza. Dort wurden wir auch mit regionalen Leckereien willkommen geheißen. Quartier und Verpflegung (selbst kochen) lies also nichts zu wünschen übrig. Dazu hatten wir schönes, sonniges und angenehm warmes Wetter. Auch das noch...

Fotos

Ergebnis Tag 1 - Lonigo

Ergebnis Tag 2 - Montecchio Maggiore

 

 

 

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