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14. September 2019

 

Der 7. und 8. September 2019 markierten Anfang und Ende. Denn der Anfang der Herbstsaison im Mountainbike-Orienteering bedeutete gleichzeitig das Ende der Austria Cup-Rennen 2019.  An diesem Wochenende standen die AC-Bewerbe 9 und 10 in Welten bei Fehring auf dem Programm.

Im Vulkanland der Südoststeiermark wurden ÖM und ÖSTM über die Mitteldistanz und eine abschließende Langdistanz gefahren. Damit sich das Waschen und Pflegen der Bikes nach dem letzten Rennen so richtig lohnt, durften Menschen und Maschinen am verregneten Samstag noch einmal so richtig im Gatsch spielen. Dabei konnten Babsi und Christine [D40-] Medaillen in Silber und Bronze ausgraben und an den Lenker hängen.   

Schon im Frühjahr 2017 gab es hier - bis zum 3-Ländereck Österreich-Ungarn-Slowenien sind es keine 5km - zwei Austria Cup-Bewerbe und bereits damals konnte man feststellen, dass die Gegend sehr stark kupiert ist. Gefahren wurde auf der neuen, ca. 15km2 großen Karte „Aschbuch-Mühlgraben“. Vor allem bei der Langdistanz in der Elitekategorie wurde auch das gesamte Areal ausgenutzt. Die fünf Wochenenden vor diesem Wettkampf-Wochenende waren alle trocken und bis zu 30Grad heiß, doch dann schlug das Wetter um und es war durchwegs nass und feucht. Gerade zur Nullzeit der samstägigen Mitteldistanz-MS, setzte auch ein heftiger Sommerregen ein, der das Terrain sehr glitschig machte. Dadurch wurden die Siegerzeiten um etliche Minuten nach oben gedrückt. 

Für die Mitteldistanz wurde der möglichst „harmloseste, flachste und fahrbarste“ Kartenteil ausgesucht. Dennoch erwies sich das Terrain aufgrund der vorhergehenden Regenfälle als schwieriger fahrbar als erwartet. Im Start- und auch im Schlussteil gab es einige steilere und fahrtechnisch anspruchsvolle Downhills, die von den Teilnehmern vollste Konzentration erforderte. Kurze, selektive Posten im Startteil, sollten gleich auf den ersten 500m, die „Spreu vom Weizen trennen“! Auf nahezu jeder Bahn gab es fast bei jedem Posten mind. 2 selektive Routenwahlen zur Auswahl. Wer also einmal den ominösen „Faden verlor“, konnte nur mehr schwer in den „Flow“ zurückfinden.

Insgesamt waren an die 130 Teilnehmer, vorwiegend aus Österreich, Ungarn und Slowenien am Start. Für das Naturfreunde Wien-Orienteering Team schaltete und walteten ein Trio durchaus erfolgreich. Die österreichische Meisterschaft über die Mitteldistanz [D40-] brachte für Babsi Silber und für Christine Bronze. Bei den jungen Herren [H15-17] verfehlte Oli als 5. das Podest knapp.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es wieder intensiven Regen, sodass  man für die Langdistanz große Fahrzeitüberschreitungen befürchten musste. In jedem Fall waren beim AC-Finale 2019 die längsten Strecken der ganzen Saison zurückzulegen. Und für die Naturfreundinnen lief es noch besser als am Samstag: Babsi und Christine feierten einen Doppelsieg. Oli fuhr lang und gut und auf Platz 4.

Die Austria Cup-Gesamtwertung beendeten Christine und Babsi auf den Plätzen 2 und 3, Gratulation. Oli schnappte sich den 4. Platz. In der Vereinswertung schafften es die wenigen, aber fleißigen NF Wien-Mountainbiker unter 36 gewerteten Vereinen auf Rang 8 und somit in die Top Ten. Mit einem gutem Gefühl ging es nach diesem Wochenende in die Wettkampfpause. Und ans Räder-waschen-und-pflegen.   

Ergebnisse - ÖM + ÖSTM Mitteldistanz

Ergebnisse - Langdistanz

 

 

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