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Der letzte Tag der Jugend-Europameisterschaft 2018 war der Tag nach der großen Party, und war der Tag der mit Spannung erwarteten Staffel-Entscheidungen. Auch im ÖFOL-Jugend-Nationalteam freute man sich auf den 1. Juli 2018 und hatte hoch gesteckte Ziele und Erwartungen. Ein Diplomplatz schien in der einen oder anderen der 4 Kategorien nicht unmöglich. Nach gut zwei Stunden Renn-Action mit viel Einsatz, mit viel Positionskämpfen und viel Feindkontakt standen die Ergebnisse fest. Im rot-weiß-roten Lager war die Freude über einen Diplomplatz [W-18] und einen TopTen-Platz [H-18] groß. Und dabei mischten die Naturfreunde-Youngsters Ylvi Kastner und Jakob Wolfram entscheidend mit. Leider waren diese beiden Staffeln die einzigen der vier österreichischen Teams im Ziel...  

Bei den jüngeren Burschen [H-16] passierte schon dem Startläufer Leon Ebster [ASKÖ Henndorf] ein Fehlstempel, somit waren allen Hoffnungen rasch begraben. Das selbe "Sportschicksal" ereilte die Staffel der jüngeren Mädchen [W-16]. Startläuferin Anna Gröll [OLC Graz] hatte nicht alle Posten korrekt "gezwickt", so liefen Sofia Calvet als 2. und Maya Kastner als Schlussläuferinnen bereits "außerhalb" der Wertungen. Die Zeiten der drei hätte durchaus für einen Platz zwischen 5 und 8 reichen können. Hätten.

Besser, viel besser lief es bei den älteren Burschen [H-18]. Startläufer Jakob Wolfram verwandelte seinen Langdistanz-Frust in positive Energie und kam im Feld der 30 Nationen sensationell als 3. zurück zur Übergabe. Nur 22 Sekunden hinter Frankreich und 3 hinter Norwegen. Lukas Nowak [Leibnitzer AC] hielt Österreich weiter auf einem Diplomplatz und übergab an 5. Stelle an Leo Holper [OC Fürstenfeld]. Im Kampf mit den Allerstärksten kam der rot-weiß-roten Schlussläufer als 9. ins Ziel. Starkes Ergebnis. 

Für eine positive Überraschung sorgte das österreichische Trio bei den älteren Mädchen [W-18]. Sprint-Medaillengewinnerin Marie Maier [OLC Graz] begann für Österreich, hielt dem Druck stand und kam als 13. zur Übergabe, eine Minute hinter Platz 7. Und genau dorthin führte dann Elena Zeiner [OLC Graz] das ÖFOl-Team. Sie schickte Ylvi Kastner eben als 7. ins Rennen und in einen Kampf um die Plätze 5 bis 8 mit der Schweiz, Russland und Ungarn. Ylvi konnte schließlich die Schweizerin und die Russin überholen, ließ die schnelle Sprint-Europameisterin aus Ungarn nicht mehr herankommen und kam als hervorragende 5. ins Ziel. Die Freude über einen nicht ganz erwarteten Spitzenplatz war bei Athletinnen und Jugendkadertrainer Werner Pietsch sehr groß. Schweden gewann Gold vor Norwegen und Finnland. Hinter Tschechien hatte Österreich nur knapp über 4 Minuten Rückstand.

Mit diesen Staffel-Resultaten belegte Österreich in der Nationenwertung schließlich den 7. Platz unter 31 europäischen Ländern. Das stärkste Land bei der EYOC 2018 war Finnland.

Ergebnisse - Staffel

Zwischenzeiten - Staffel

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