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Bei den Europameisterschaften im Fuß-Orientierungslauf (EOC 2018) in der Schweiz belegte Anja Arbter im Mitteldistanz-Finale den hervorragenden 11.Platz und landete somit mitten in der Weltspitze. Auch die anderen Österreicherinnen und Österreicher konnten in den ersten Bewerben (Sprint, Mitteldistanz, Mixed-Sprint-Staffel) gute Platzierungen erzielen.

Ein kurzer Zwischenbericht von Florian Kurz.

Schauplatz der alle zwei Jahre stattfindenden Europameisterschaft ist heuer die Region Lugano in der italienischsprachigen Schweiz. Vom heimischen Team konnte die Naturfreunde Wien Läuferin Anja Arbter so richtig aufzeigen.
Schon am Eröffnungstag erreichte Anja auf der Sprint-Distanz das Finale. Am Sonntag, dem 06. Mai 2018 konnte sie sich dort einen Platz unter den besten 50 Läuferinnen sichern. Aus österreichischer Sicht am erfreulichsten absolvierte Robert Merl die anspruchsvolle Strecke im kleinen Städtchen Mendrisio und landete auf dem starken 15.Platz.

Am Mittwoch, dem 9.Mai 2018, gelang es Anja beim Finale der Mitteldistanz ihr bisher bestes internationales Resultat in der Eliteklasse einzufahren. Die Niederösterreicherin zeigte an diesem Tag, dass sie international bei den Spitzenläuferinnen mithalten kann. Mit dem typisch Tessiner Gelände - steil, detailliert, dichter Bewuchs - konnte Anja all ihr Können abrufen. Sowohl technisch als auch läuferisch machte Anja einen hervorragenden Eindruck und konnte so nach 39 Minuten den sehr guten 11.Platz erreichen. Sogar die österreichischen Medien schrieben über Anjas Leistung, auch die Sportredaktion des ORF‘s erwähnte, dass Anja das beste je erzielte österreichische Resultat auf der Mitteldistanz erreichen konnte. GRATULATION ANJA!

Auch am Donnerstag, dem 10. Mai 2018 zeigte das österreichische Team bei der Sprintstaffel in Tesserete, dass es immer mehr in der Weltspitze ankommt. Startläuferin Ursula Kadan, die zwei Herren Gernot Kerschbaumer und Robert Merl und Schlussläuferin Laura Ramstein, erliefen mit geschlossen starken Leistungen den 5.Platz und freuten sich somit über den ersten Diplomplatz für Österreich in der Sprintstaffel überhaupt. Das Staffelteam aus der Schweiz holte sich erwartungsgemäß Gold, nachdem die Eidgenossen schon viele Medaillen in den anderen Bewerben abholten. Silber ging an Schweden und Bronze überraschend an Norwegen. Erwähnenswert ist, dass sich das heimische Team unter anderem gegenüber Weltklassenationen wie Russland, Dänemark oder Großbritannien durchsetzen konnte.

Am Samstag finden die traditionellen Waldstaffeln statt, bevor die EM am Sonntag mit der Langdistanz mit über 900 Höhenmetern ihren krönenden Abschluss findet. Auch in den abschließenden Bewerben sind den Österreicherinnen und Österreichern durchaus Spitzenplatzierungen zuzutrauen.

 

 

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