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Herbstzeit ist Sturmzeit. Und somit auch die Zeit für den Sturm aufs Podest, wie der Junioren-Europacup 2017 in Fürstenfeld gezeigt hat. Sogar für den doppelten Sturm aufs Podest durch Jannis Bonek.

Drei Tage lang, von 29. September bis 1. Oktober war die Elite des europäischen Orientierungslauf-Nachwuchses in Fürstenfeld zu Gast. Staffel, Langdistanz und Sprint standen im steirischen Thermenland auf dem Spielplan des Junioren-Europacups 2017, kurz JEC. Jannis gelang dabei das Kunststück, in zwei der drei Rennen einen Podestplatz zu erlaufen. 

Aber alles der Reihe nach. Das Wochenende wurde mit der Staffel „eröffnet“, mit dabei das hoch motivierte rot-weiß-rote Junioren-Team mit den Wiener Naturfreunden Tina & Ylvi sowie Clemens, Dominik, Flo, Jannis & Nico. Gelaufen wurde im Buchwald beim Freibad Fürstenfeld. Der Großteil der Strecke führte durch den von Gräben sowie Rinnen durchzogenen Mischwald und am Schluss mussten die letzten Kräfte mobilisiert werden, um die „sprintähnlichen“ Posten im Freibad schnell und kontrolliert hinter sich zu bringen. Bei wunderschönem Herbstwetter wurde um die Platzierungen gekämpft. Mit Ausnahme Finnlands waren alle Top-Nationen am Start: Schweden, Schweiz, Norwegen, Russland, Frankreich, Großbritannien, Tschechien usw.

Die Burschen hatten 5,5-5,9 km und 245 Höhenmeter zu bewältigen, bei den Mädchen betrug die Streckenlänge 4,5–4,7 km mit 160 Höhenmeter. Die Erwartungen waren hoch, bei diesem Heimrennen gute Ergebnisse zu erlaufen. Platzierungsmäßig wurden diese jedoch leider nicht ganz erreicht.

Am zweiten Tag wurde es nicht nur lang, sondern auch richtig schnell. Die Langdistanz-Rennen wurden im Commendewald nördlich von Fürstenfeld gelaufen. Durch die größtenteils sehr gute Belaufbarkeit wurden alle LäuferInnen vor allem physisch sehr gefordert. Der offene Wald mit zahlreichen Wegen war teilweise von Dornen und Dickicht durchzogen, was interessante Routenwahlen bot. Gegen Ende der Strecken wurde durch feine Grabensysteme nochmals die OL-technische Schwierigkeit erhöht wodurch bis zum Schluss volle Konzentration gefordert war.

Die jungen Mädels [D18] hatten eine Strecke von 7,3 km mit 160 Hm und 18 Posten während die älteren Mädels [D20] 8,7 km mit 190 Hm und 19 Posten zu absolvieren hatten. Ganz nach dem Motto mehr Kilometer ist gleich mehr Spaß gab es bei den Burschen [H18] 9,2 km, mit 200 Hm und 22 Posten zu schaffen. Die „Männer“ [H20] mussten stolze 10,8 km mit 250 Hm und 25 Posten bewältigen. Besonders hervorzuheben ist der hervorragende 3. Platz von Jannis [H18].

Der Junioren-Europacup 2017 wurde am Sonntag mit einem Sprint im Stadtzentrum von Fürstenfeld. Es war ein Rennen für Frühaufsteher, für Ausgeschlafene, denn aufgrund einer Veranstaltung in der Stadt begann das Rennen schon um 8.15 Uhr. Zum Startposten ging es über eine schmale Brücke hinein in die Altstadt von Fürstenfeld.  Die Bahnlegerin Ursula Kadan nutzte jeden Höhenmeter beinhart aus, und lies die Athleten so ihre physischen Grenzen spüren. Kleine Teile des Laufs gingen über die vom Tau noch nasse Wiese und stellte so das Gleichgewicht einiger Läufer und Läuferinnen auf die Probe. Ein Schuhwerk mit Profil erwies sich als nützlich. Einen nicht zu kleinen Teil der zu laufenden Höhenmeter beanspruchte der Zielsprint, die letzten Meter hinauf zum Ziel direkt neben dem Athletenhotel erwiesen sich als besonders hart.

Für das beste Ergebnis sorgte wieder Jannis, er konnte den hervorragenden dritten Platz vom Vortag sogar noch übertreffen und stellte sein Können mit einem zweiten Platz zum Abschluss des JEC 2017 abermals unter Beweis. JEC steht nicht nur für Junioren-Europacup, sondern, zumindest in Fürstenfeld auch für Jannis‘ Europacup. Gratulation zu einem starken Wochenende.

 

Ergebnisse

Fotos

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