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Schweden ist immer eine Reise wert. Was im Allgemeinen gilt, gilt für Orientierungsläuferinnen und -läufer ganz besonders. Jedes Jahr, jeden Sommer lockt das größte OL-Fest der Welt Sportlerinnen und Sportler aus dutzenden Nationen nach Schweden. „O-Ringen“ ist jedes Jahr, jeden Sommer ein großes Abenteuer, eine große Herausforderung. O-Ringen, das ist ein Cocktail aus Sommerurlaub und spannenden Orientierungsaufgaben, ist eine Einladung, Teil etwas besonderen zu sein. Dieser Einladung folgten heuer Renate, Axel & Corinna Biel, Claudia, Peter, Jannis & Erik Bonek, Jasmina Gassner, Sabine & Josef Hilbert, Flo & Dominik Jandl, Babsi, Boris, Maya, Ylvi & Nico Kastner, Riki, Willi, Tina & Rita Tiefenböck sowie Sabine, Arnulf, Clemens & Jakob Wolfram und genossen Ende Juli 1 Woche in der mittelschwedischen Kleinstadt Arvika unweit der norwegischen Grenze. 25 Naturfreunde aus Wien dachten sich: O-Ringen 2017, da müssen wir hin, da muss man dabei sein. Ohne wenn und aber. Vor allem, wenn…

…wenn ein kleiner Flugplatz für die Wettkampfwoche stillgelegt wird

…wenn nicht nur Sportflugzeuge, sondern auch die nordischen Gelsen und Mücken die Region Arvika in dieser Woche nicht anfliegen

…wenn auf diesem kleinen Flugplatz der größte Campingplatz Schwedens mit 2400 Stellplätzen entsteht

…wenn jede Campingparzelle mit 81m2 so groß ist wie ein halbes Volleyballfeld

…wenn die Nächte kurz und die Tage lang sind und mit dem Sonnenaufgang vor 5 Uhr beginnen

…wenn mehr als 1.300 Helferinnen und Helfer dafür sorgen, dass über 15.000 Läuferinnen und Läufer durch die schwedischen Wälder wetzen können

…wenn während der Rennen auch Elche aufgescheucht und gesichtet werden

…wenn eine Elchkuh durch die vielen Menschen in „ihrem“ Wald zu viel Stress hat und verstirbt

…wenn ein netter Apotheker in Arvika dringend benötigte Kontaktlinsen gratis hergibt

…wenn ein Großteil der Wettkämpfer mit Bussen zu den Arenen transportiert wird

…wenn immer 4 Busse einen Konvoi bilden und alle sechs Minuten ein Konvoi losfährt

…wenn es auch einen Bus für Allergiker gibt, und einen für Haustiere

…wenn in 6 Tagen 5 Etappen zu absolvieren sind (4 Lang- und eine Mitteldistanz)

…wenn bei der Sprint-Etappe der Elitekategorien im Zentrum von Arvika tausende Menschen als Zuseher mit dabei sind

…wenn die erste Langdistanz-Etappe für einen Grazer Läufer gleich einmal 5 Stunden dauert

…wenn Wege ein (seltenes) Geschenk Gottes sind und es sogar noch weniger Dornen als Wege gibt

…wenn man kräfteraubende Kilometer durch endlose Heidelbeerkulturen pflügt

…wenn man trotz aller lauf- und orientierungstechnischen Herausforderungen die schwedische Wildnis genießen kann

…wenn in der Zielarena (hinter mehr oder weniger entsprechendem Sichtschutz) auch riesige Freiluftduschen mit Warmwasser aufgebaut werden

…wenn dann 100 große und kleine Männer in einer Reihe nebeneinander stehen und duschen und man in Warteposition genussvoll seine Jause zu sich nimmt, bekommt das Wort Nudelsalat eine neue Bedeutung  

…wenn Radio O-Ringen auf 89.9 Mhz sendet

…wenn im Hotel eines Teiles der Naturfreunde-Reisegruppe gleich dreimal in einer Nacht der Feueralarm ausgelöst wird und dreimal zwischen 3 und 4 Uhr 30 die Zimmer verlassen werden müssen

…wenn man dann zur Sicherheit mit der fertig gepackten O-Tasche zum Sammelpunkt wankt 

…wenn Fahrrad-Stunts auf der Flugpiste unter die Haut gehen - die blutende

…wenn eine „spontane“ internationale Jugendparty mitten im Wald erst kurz vor der Dämmerung endet

…wenn sich die Naturfreunde Wien-Jugend am Morgen nach diesem Wald-Fest in bodendeckende „Tag-Schatten-Gewächse“ verwandeln (siehe Fotos)  

…wenn die hellwache Naturfreunde Wien-Jugend in einem Anfall von hölzerner Kreativität in der „Bastel-Werkstatt“ eines Hauptsponsors einen japanischen Heurigen-Tisch anfertigt (siehe Fotos)

…wenn das Naturfreunde-Team über einen Etappensieg (Jannis) und einen 3. Platz (Jasmina) jubeln darf

…wenn Jannis als Gesamtvierter für das herausragende rot-weiß-rote Ergebnis sorgt

…wenn von einigen die Folien der A3-Karten auch dazu verwendet werden, Eierschwammerl kiloweise ins Ziel der letzten Etappe zu schleppen

…wenn die Natur wild und schön ist und der Tourismusslogan der Region Programm ist: „Wildes, schönes, Värmland.

 

…wenn das alles zutrifft, dann ist O-Ringen, Ausgabe 2017. Im wilden, schönen, Värmland.

 

Fotos

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