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Ein Bericht von Anja über die WOC 2014:

In der zweiten Juliwoche durfte ich bei meiner zweiten Weltmeisterschaft in Norditalien über die Langdistanz und Mitteldistanz starten. Neu bei derdiesjährigen WOC war neben der Einführung der Mixed-Sprintstaffel auch die Abschaffung der Qualifikationen bei der Lang- und Mitteldistanz. Von Österreich durften gemäß Ranking (Ergebnisse der letzten WMs) je 2 Damen und 2 Herren an den Start gehen.Die Langdistanz, eine Premiere für mich, war mit 11 km und fast 500 Höhenmetern körperlich fordernd. Mein 48. Platz von 68 Starterinnen war ein guter Anfang.


Auf die nach einem Ruhetag stattfindende Mitteldistanz freute ich mich schon lange, da sie in steinigem Almgelände stattfand und technische Genauigkeit gefragt war. Die Strecke war grüner als angenommen, es ging über Schützengräben des 1. Weltkriegs, durch Steinblöcke und Felsspalten. Die Müdigkeit nach der Langdistanz spürte ich kaum und mit zwei kleinen Fehlern konnte ich mit einem 39. Platz (nach 1 Weltcuppunkt in der Türkei im März) 2 Weltcuppunkte holen ;-) Meine WM endete mit einer überraschenden Zugabe: Ein paar Stunden nach meinem eigentlich letzten Wettkampf der diesjährigen WOC erfuhr ich, dass ich auch der Staffel laufen sollte, da Elisa krank wurde. Somit konnte ich nochmal ins Mitteldistanzgelände und überholte auf der zweiten Strecke 5 andere Nationen und übergab an Ursi Kadan, welche schlussendlich als 13. ins Ziel kam.
Nun freu ich mich nach einigen Tagen daheim auf die Trainingswoche mit U-Tiomila in Schweden und die Studenten-WM in Tschechien (WUOC, 11.-16.08.), wo ich, so wie bei der WOC, die Lang-, Mitteldistanz und Staffel laufen werde.
Fotos
WOC homepage

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