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Das sind 3 Mitteldistanzen und 2 Langdistanzen bei Tag und Nacht, also  fast ein AC Jahr im Schnelldurchlauf. Danach ist man etwas schwach auf den Beinen und auch sonst ein bisschen ver-rückt, wenn man es nicht schon vorher war. Doch zurück zum Start.

Begonnen hat es nicht am Stammtisch, sondern am Zielgelände in Marwiesen, auf dem die Idee plötzlich in der Luft lag und Teilnehmer suchte. Im Hochgefühl eines gelungen Laufes sagte ich zu, mit Bedenkzeit, aber eigentlich schon wild entschlossen, einmal das Projekt eines 24 Stunden-Laufes, das ich schon als Straßenläufer immer einmal im Sinn hatte, in Angriff zu nehmen.  Die Vorbereitung bestand aus wenigen e-mails und so trafen wir uns am Samstag um 9 Uhr im WKZ in Csöde nahe Fürstenfeld.

Georg Wittberger und Thomas Radon, die Initiatoren und Masterminds der strategischen Überlegungen, Sabine Emde, Jörg Schaumann, Martin Veitsberger, und ich. Es reichte gerade einmal die Zelte im stürmischen Wind aufzubauen und schon war der Start Geschichte. Es begann der Kreislauf von Umziehen, Aufwärmen, beobachten des Publikumspostens, Laufen, umziehen, essen, ausruhen/schlafen, aufwachen und umziehen.  Überraschend war der erste lange Lauf bei mir der Schwerste, mit schweren Beinen bei den Anstiegen, später war der Einstieg meist etwas steif, aber  erst einmal im Wald, ging es flott dahin. Der meist flache und gut belaufbare Wald, mit wenigen, dann aber sehr  grünen Passagen, war interessant und bot für leichte und schwere Bahnen eine gute Grundlage. Wobei die nicht immer besonders gut erkennbaren Wege, gerade in der Nacht auch die vermeintlich einfachen Routen erschwerten.

Nach den ersten 12 Bahnen waren wir fast eine Stunde vor unserem, vorsichtig geschätzten, Fahrplan. In der Nacht gab es dann doch Rückschläge, die Konzentration ließ nach und die bereits einmal angelaufenen Posten ließen sich plötzlich nicht mehr finden.  Am frühen Morgen gelangen uns aber noch ein paar sehr gute Läufe und  wir konnten Sabine, die entgegen allen Erwartungen bis zum Schluss aushielt und sich den vorletzten Lauf am Tag nicht nehmen ließ, und Jörg mit einem ausreichenden Zeit-Polster auf den Weg zu schicken. Den nutzte dieser für die undankbare Aufgabe einer langen, schweren Bahn auch weidlich aus. Das Team saß auf der Wartebank und beobachtete den Publikumsposten am Hügel, während die Minuten verrannen. Noch 10 Minuten, noch 5, jetzt müsste er aber auftauchen.

Und er tauchte auf –  über der Hügelkuppe, als letzter Läufer, knappe 2 Minuten und 5 Sekunden vor dem Zeitlimit. Umso freudiger waren der Empfang und der Jubel über 30 gelaufene und 28 gewertete Bahnen, die uns den 10. Platz unter ca. 16 Teams einbrachten. In Summe eine tolle Erfahrung, ein super Team, vielleicht etwas zu wenig Teilnehmer, wenngleich aus 6 Nationen. Und nur die Müdigkeit in den Knochen hindert Einen, schon wieder neue Pläne zu schmieden.

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Bericht von Josef Zapletal

 

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