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Die Bundesländerstaffel, jährlich sicher einer der spannendsten OL-Wettkämpfe, fand heuer auf der Turracher Höhe statt. Für die meisten von uns war es sicher etwas Neues auf über 1800m zu laufen. Am Vortag konnten wir uns aber schon an die dünne Luft gewöhnen und waren für die Bundesländerstaffel gerüstet.

 Ein Bericht von Jannis

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Nach der deutlichen Niederlage der Steiermark im letzten Jahr, probierten sie heuer alles um uns vom Thron zu stoßen. Sie nahmen uns die erste Startreihe weg, die eigentlich nach dem letztjährigen Sieg uns gehörte. Leider mit Erfolg!!!

Bei der Team Besprechung fielen vor allem die Worte: „Kein Fehlstempel“, den meisten von uns gelang es, jedoch nicht allen. So musste zum Beispiel die 4. Staffel für die 3. Einspringen. Mit dem Selbstvertrauen eines Wieners meinte Ferri, der mit Felix die Staffeln zusammengestellt hatte: „Wir sind mehr und auch besser als die anderen“. Mehr, das stimmte, mit 15 Staffeln konnten wir heuer eine Rekordanzahl der Staffeln stellen, jedoch um den zweiten Teil zu sagen, hätten die zwei sich auch die Kilometerschnitte der steirischen Staffeln ausrechnen müssen.

Als wir unseren Schlachtruf: „Wiener, Wiener, Win, Win, Win.“, durch die Gegend brüllten, machten sich die Steirer fast in die Hose. Der Startschuss folgte dann um Punkt 10. Unsere Startläufer, darunter der „Oldie“ Peter Bonek, die Eliteläuferin Anja Arbter und noch einige junge Burschen, die durch Flo Kurz, Nico Kastner und Dominik Jandl vertreten waren. Die erste Strecke hatte den Zuschauerposten als Schleifenposten, so dass alle dort dreimal vorbei kamen. Dominik sprintete als Erster den steilen Berg zum Zuschauerposten hinauf, woraufhin er gleich einen Routenwahlfehler machte.

Das Ziel als aller erster erreichte Florian Kurz, der an Tina Tiefenböck übergab, kurz danach kamen bald weitere Wiener und so hatten wir eine tolle Ausgangsposition nach der 1. Strecke. Auf der 2. Strecke unterwegs waren dann noch unter anderem Jasmina Gassner, Ylvi Kastner, Clemens Wolfram und ich unterwegs. Durch Fehler der Spitzengruppe mit Jassi, Tina und Ylvi konnte ich schon früh zu ihnen aufschließen. Auch Clemens machte mit einem guten Lauf viele Plätze gut und so konnten unsere 3 ersten Staffeln als 1., 4., 5. übergeben.

Auf der 3. Strecke lief für uns in den Top-Staffeln Anika Gassner, Brie Gschöpf (WAT), Denise Hlosta und Vera Arbter. Durch gute Laufe, hatten wir dann 3 Staffeln ganz vorne dabei. Leider fehlten uns auf der 4. Strecke die jungen 18-järigen und so mussten unsere H-45 die H-35 und H-18 Strecke laufen. So verloren wir die ersten drei Plätze an die Steirer und schickten unsere Top-Eliteläufer auf den Plätzen 4,5,6 ins Rennen. Die Aufholjagd begann.

Simon Arbter, Erik Simkovics und Philip Schiel bestritten für uns eben diese. Durch die relative lange Schlaufe am Anfang waren die Läufer lange Zeit für die Zuschauer nicht zu sehen. Wir hofften und hofften. Und dann tauchte einer auf, aber kein Wiener sondern ein Steirer. Und dann noch ein Steirer. Unsere Hoffnungen ruhten auf Simon der auch kurz danach zwischen den Bäumen zu sehen war. Etwas später folgte Erik, unser Puls erhöhte sich wieder auf 180. Doch dann die Enttäuschung der dritte Steirer kam vor unseren dritten und das bedeutete Steiermark gewinnt vor Wien. Eine Chance auf Revanche folgt nächstes Jahr. Auch alle anderen Läufer und Teams, die ich nicht einzeln nennen konnte, schlugen sich tapfer. Herzliche Gratulation.

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