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Was hat die Slowakei mit Portugal gemeinsam??? Das fragten wir uns, als wir erfuhren, dass Claudia und Peter am Planen eines Vorbereitungstrainingslager im Raum Senica für die Schul-WM an der Algarve sind. Das Finden einer Antwort – so viel einmal vorweg – war nach dem Wochenende um vieles leichter als erwartet.


Am Freitag, dem 1.3.13 startete die Mission „Vorbereitung auf Portugal“. In zwei Autos ging es für fast alle Schul-WM-Teilnehmer Tina, Jassi, Nico, Clemens, Jannis, Dominik und Flo (nun ja, Anika bereitet sich sicherlich in Schweden auch sehr gut darauf vor und  Denise die sich in der Therme Loipersdorf entspannte), sowie Anja, Josephine, Christoph und die vier fleißigen Trainer (diese sind übrigens Organisatoren, Berater, Betreuer, Chauffeure, Postensetzer, Postenabsammler und Analytiker auf einmal) in die Slowakei. Ein kleiner Umweg aufgrund der Hochwasser führenden March konnte uns nicht davon abhalten, pünktlich zum ersten Training, nämlich einem Nachttraining, zu kommen. Wir stiegen aus den Autos aus und auch bei Dunkelheit konnten wir sofort den offenen und schön belaufbaren Wald erkennen. Auch der Schnee war in der vergangenen Woche fast vollkommen geschmolzen – wir waren begeistert.
Größtes O-technisches Ziel des Trainingslagers war das Kompasslaufen (unter anderem unter Gegnerkontakt) zu üben bzw. zu verfeinern.

Dies war auch gleich einmal Ziel des ersten Trainings: Richtung hin, Richtung zurück, Richtung hin, Richtung zurück. Außerdem sollten wir uns an das portugalähnliche Gebiet gewöhnen denn für einige von uns war es das erste Mal, auf sandigem Boden zu laufen.
Die Kompassstrecken waren super zu laufen, meist haben sich die Posten nicht vor uns verstecken können. Bei kleinen Schwierigkeiten liefen wir zu zweit nochmals die Strecke ab und analysierten den Fehler. Nachdem wir alle Strecken absolviert hatten, gab es noch eine kleine Abschlussschleife mit längeren und schwierigeren Posten.
Alles in allem, war das erste (Nacht-)Training ein spannender und erfolgreicher Auftakt in das Wochenende. Auch das noch nicht einmal offiziell eröffnetet Hotel in Senica enttäuschte uns ganz und gar nicht. Nach dem Abendessen gab es noch eine kurze Besprechung und dann hieß es eh schon: Ausruhen für die nächsten zwei Tage!

Nach dem Frühstück fuhren wir in den selben Wald wie gestern, um unsere Startroutine zu festigen. Es gab drei Starts mit Startliste und allem drum und dran, sowie jeweils einer ca.       1 km langen Schlaufe. Diese 3 Strecken waren vom Gelände her unterschiedlich. Bei der ersten Runde waren die Geländeformen grob strukturiert, die der nächsten Bahn waren sehr fein (kleine Mulden, Kuppen und Senken). Zuletzt liefen wir in einem sehr flachen, sandigen Gebiet. Das Mittagessen nahmen wir im ,,William Wallace‘‘ zu uns. Nach einem Essen, welches wir nicht identifizieren konnten, ruhten wir uns eine Weile auf unseren Zimmern aus. Kurz darauf machten wir uns, in der strahlenden Sonne, zum 2. Training auf. Dieses gingen wir eine Spur langsamer an. Über Korridore und Fenster sollten wir eine 4km lange Strecke absolvieren. Der Wald war zwar jetzt nicht mehr weiß (Schnee), dafür die Karte. Nachdem wir alle, über ein paar Umwege, ins Ziel gefunden hatten, brachten uns unsere Chauffeure, zu einer Pizzeria. Dort wurden sie (und wir natürlich auch) mit 1kg Pizzas belohnt. Insgesamt verdrückten wir ca. 7 Kilo Pizza.
In unserem Hotel versuchten wir die vielen Kalorien wieder abzubauen, indem wir auf dem Indoorspielplatz im Bällebad abschießen spielten. Am Ende „drehten“ wir noch ein Video, in dem wir uns vergruben und dann aufsprangen. Es sieht sehr lustig ausJ. Um fit für den morgigen Abschlusswettkampf zu sein, gingen wir relativ bald schlafen.

Nach dem Frühstück ging es wieder los in Richtung Wald. Für das heutige Training stand Gegnerkontakt auf dem Programm. Ziel war es, den ersten Posten sicher, jedoch rasch zu finden und anschließend seinen Gegner im Dickicht abzuhängen. Nicht immer war es leicht durch das Dickicht seine Richtung zu behalten. Nach 4 kurzen Strecken waren wir alle mit den Kräften fast am Ende. Mit den Autos ging es wieder retour zu unserem Quartier. Mit unseren Vereinskollegen füllten wir den Speisesaal von „William Wallace“. Nun ging es mit vollen Mägen zum Abschlusslauf. Mit professionellen Aufwärmbereich und Startboxen fühlte man sich wie bei einem „echten“ Wettkampf, einzig das nervige piepsen der Startuhr fehlte. Abgelaufene Isostar-Gels machten uns zu Höchstleistungsrobotern. Eine interessante, abwechslungsreiche Bahn verlangte uns alles ab. Auch das am Wochenende geübten Kompass laufen half uns dabei sie zu meistern. Die Zeitabstände waren sehr knapp und fast alle waren mit ihrem Lauf zufrieden. An diesem Wochenende haben wir dank Claudia und Peter wieder einiges dazu gelernt und sind jetzt bestens für die Schul-WM vorbereitet.

Clemens, Dominik, Flo, Jannis, Jasmina, Nico und Tina

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